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Hermeskeil: Ursache für Großbrand in Sägewerk ermittelt (Fotos/Video)​

Ermittlungen abgeschlossen : Großbrand in Hermeskeiler Sägewerk - das war die Ursache (Fotos/Video)

Die Kriminalpolizei Trier hat ihre Ermittlungen zur Ursache des Feuers abgeschlossen, das am 13. Juli in einem Hermeskeiler Sägewerk wütete. Hunderte Einsatzkräfte kämpften dort eine ganze Nacht lang gegen die Flammen. Auch zur Schadenshöhe gibt es eine neue Schätzung.

Nach dem Großbrand in einem Sägewerk in Hermeskeil steht die Brandursache inzwischen fest. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilt, hat ein überhitztes Lager eines Förderbands das Feuer ausgelöst, das am 13. Juli gegen Nachmittag ausgebrochen war. Dies hätten die Ermittlungen von Sachverständigen und von Beamten der Kriminalpolizei Trier ergeben.

Schadenshöhe auf mehr als zwei Millionen Euro geschätzt

Den durch die Flammen entstandenen Schaden an dem Sägewerk samt Holzlager hatte die Kripo kurz nach dem Brand bereits auf mehr als eine Million Euro geschätzt. Nun heißt es in der aktuellen Mitteilung der Polizei, der Schaden dürfte sogar schätzungsweise bei mehr als zwei Millionen Euro liegen.

Der Löscheinsatz am 13. Juli hatte rund 400 Kräfte von Feuerwehren, Polizei, Technischem Hilfswerk und Rotem Kreuz stundenlang gefordert. Am Folgetag waren noch mehrmals Nachlöscharbeiten notwendig gewesen. Weil die Flammen auf den nahe gelegenen Wald überzugreifen drohten, unterstützen in der Nacht auf den 14. Juli Hubschrauber die Löscharbeiten aus der Luft. Löschwasser wurde auch aus dem nahegelegenen Hermeskeiler Freibad entnommen, das deshalb für zwei Tage geschlossen bleiben musste.

Stundenlange Löscharbeiten: Brand in einem Sägewerk in Hermeskeil

Löschen des Feuers im Sägewerk Hermeskeil dauerte die ganze Nacht

Bis zum Morgen nach Ausbruch des Feuers hatte der Katastrophenschutz für die Verbandsgemeinde Hermeskeil und benachbarte Kommunen eine Warnung herausgegeben. Die betroffenen Menschen in den Gebieten waren aufgefordert worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten und die Häuser nicht zu verlassen. Nach Schadstoffmessungen konnte jedoch bereits am Abend Entwarnung gegeben werden.