1. Blaulicht

Hochwasser in der Eifel: Erste Einsätze am Freitagmorgen (Fotos)

Feuerwehr bereitet sich auf Starkregen vor : Hochwasser in der Eifel: Erste Einsätze am Freitagmorgen (Fotos)

Die Eifeler Feuerwehren sind am frühen Freitagmorgen zu Einsätzen nach Biersdorf am See und Fleringen ausgerückt. Noch sei die Lage überschaubar, sagt der Kreisfeuerwehrinspekteur Jürgen Larisch. Doch die Meteorologen warnen vor weiterem Starkregen.

Normalerweise plätschtert der Kannenbach in Biersdorf am See still vor sich hin. Wenn es aber derart schüttet, wie in den letzten Tagen, dann tritt er schon mal über die Ufer. Sehr zum Leidwesen der Anwohner in der angrenzenden Talstraße, deren Keller dann volllaufen. So geschehen: erneut am Freitagmorgen, wie ein Anlieger den TV informiert. Feuerwehrleute mussten anrücken, um die braune Brühe abzupumpen.

Laut dem Kreisfeuerwehrinspekteur Jürgen Larisch war dies einer von zwei Hochwasser-Einsätzen: „Noch ist die Lage überschaubar. Wir wissen aber nicht, ob das so bleibt.“

In der Straße Johannispaisch in Fleringen waren ebenfalls Kollegen des Speicherers unterwegs. Hier wurde ein Kanal verstopft, wie Alexander Thiel, Wehrleiter der VG Prüm erzählt: „Kaum der Rede wert.“ Für das Wochenende rechnen die Wehren aber mit weiteren Überflutungen und auch Einsätzen.

Denn die Meteorologen warnen vor Starkregen, auch im Kreis. Und heftiger Niederschlag kann vor allem bei kleineren Bächen und Zuläufen zu Katastrophen führen, wenn diese über die Ufer treten. Das ließ sich 2018 etwa in Dudeldorf beobachten, wo die Schäden in die Millionen gingen. Auch die großen Flüsse führen derzeit deutlich mehr Wasser, etwa die Kyll und die Prüm.

„Wir stehen deshalb Gewehr bei Fuß“, sagt Larisch. Sandsäcke und anderes Material würde an die Gefahrstellen geräumt. Die Kameraden seien vorbereitet, in Alarmbereitschaft. Unsere Reporter sind derzeit ebenfalls draußen und behalten die Lage im Auge. Dieser Beitrag wird daher fortlaufend aktualisiert.