1. Blaulicht

Holzkreuz kippt in Winterspelt um - zwei Schwerverletzte

Blaulicht : Update: Holzkreuz in Winterspelt umgekippt - junger Mann lebensgefährlich verletzt

Beim traditionellen Burgbrennen in Winterspelt (Kreis Bitburg-Prüm) sind drei Menschen durch ein umkippendes Holzkreuz verletzt worden - ein 28-Jähriger erlitt lebensgefährliche Kopfverletzungen.

Wie die Polizei mitteilte, hatten sich am Samstag etwa 30 Menschen im Ortsteil Wallmerath um ein in einem Scheiterhaufen aufgestelltes brennendes Holzkreuz versammelt. Das so genannte „Burgbrennen“ ist Tradition in vielen Eifeldörfern, der Winter soll so vertrieben und der Frühling begrüßt werden.

Mehrere Personen befanden sich nahe der Brandstelle, als das etwa zehn Meter hohe Holzkreuz kippte. Dabei wurden zwei Männer von dem herabstürzenden Querbalken getroffen und schwer verletzt. Eine Frau erlitt den Angaben zufolge leichte Verletzungen.

Laut Polizei traf vermutlich der Querbalken des Kreuzes einen 28-Jährigen aus einem Nachbardorf am Kopf. Der junge Mann musste mit lebensgefährlichen Verletzungen in die Uni-Klinik nach Aachen geflogen werden. Der zwei Verletzte feierte nach Volksfreund-Informationen am Abend des Unglücks seinen 43. Geburtstag. Das umstürzende Kreuz zertrümmerte sein Bein, der aus Winterspelt stammende Mann wurde schwerverletzt in ein umliegendes Krankenhaus geliefert. Eine Frau wurde laut Ortsbürgermeister Edgar Henkes von dem Kreuz gestreift und erlitt Abschürfungen.

Die Ermittlungen zum Unglücksfall wurden vor Ort durch die Polizeiinspektion Prüm geführt. Daneben waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Winterspelt und Bleialf, Rettungskräfte des DRK aus Winterspelt, Arzfeld, Prüm, Neuerburg und Belgien sowie der Rettungshubschrauber aus Mainz im Einsatz.