Jugendliche retten Mann aus brennendem Wohnmobil (Update)

Nach Explosion : Jugendliche retten Mann aus brennendem Wohnmobil (Update)

Zwei Mädchen haben umgehend reagiert, als ein Wohnmobil am Donnerstagabend am Sportplatz von Irsch/Saar brannte. Sie haben den Mann aus dem Fahrzeug geholt.

Die Situation war gefährlich am Donnerstagabend am Irscher Sportplatz. Die Feuerwehr wurde um 19.45 Uhr alarmiert. Als sie beim Sportplatz eintraf, stand das Fahrzeug laut Feuerwehrbericht im Vollbrand. Passanten hätten darauf hingewiesen, dass sich zwei Gasflaschen im Wohnmobil befinden.

Den Mann im Wohnmobil hatten zuvor andere gerettet. Im Feuerwehrbericht heißt es: „Zum Zeitpunkt der Explosion fand auf dem Sportplatz eine Trainingseinheit mit mehreren Jugendlichen und Kindern statt. Zwei jugendliche Mädchen haben sofort Zivilcourage gezeigt und den Mann aus dem brennenden Wohnmobil gerettet und ihn somit vor noch schlimmerem Verletzungen bewahrt.“ Laut Polizeibericht wurde der 58-Jährige aus der Verbandsgemeinde Saarburg schwer verletzt in die Unfallklinik Ludwigshafen geflogen.

Die Wehrleute bekämpften die Flammen umgehend mit zwei Strahlrohren und unter Atemschutz Sie hatten das Feuer laut Feuerwehrbericht schnell unter Kontrolle. Es gelang ihnen, die Gasflaschen aus dem Fahrzeugwrack zu bergen. Diese seien dann gekühlt worden, heißt es.

Foto: Wilfried Hoffmann

Zehn Jugendliche und Kinder, darunter auch die Ersthelferinnen, wurden laut Feuerwehr aufgrund der Schocksituation im Feuerwehrhausin Irsch vom Notfallseelsorger Pastor Georg Goeres betreut. Das völlig ausgebrannte Wohnmobil, sowie die beiden Gasflaschen wurden von der Polizei Saarburg zur Ermittlung der Brandursache sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an. Die Feuerwehr beendete ihren Einsatz um 21.10 Uhr.

Foto: Wilfried Hoffmann
Foto: Wilfried Hoffmann

Im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehren aus Saarburg, Beurig, Irsch, der Wehrleiter der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell, Rettungswagen und Notarztwagen, Air Rescue Luxemburg, der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes Saarburg und die Polizei Saarburg.

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