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Blaulicht
Suchaktion im Hunsrück: 56-jährige Vermisste gefunden

FOTO: TV / Frank Göbel
Kleinich . Eine seit Donnerstagmittag vermisste 56-jährige Frau aus einem Hunsrückort ist von der Polizei wohlbehalten aufgefunden worden. bla/red

Das teilte die Polizei am Freitagabend mit. Demnach sei die Frau aus Kleinich-Pilmeroth (Kreis Bernkastel-Wittlich) am Freitag gegen 18 Uhr auf der K 103 angetroffen worden. Sie war zu Fuß auf der Straße unterwegs.

Die Vermisste war am Donnerstagabend als vermisst gemeldet worden. Die Polizei hatte daraufhin umgehend mit ersten Suchaktionen begonnen. Als die erste Suche erfolglos blieb, wurde der Wehrleiter der VG Bernkastel-Kues Thomas Edringer und die Feuerwehreinsatzzentrale in Kues alarmiert. Infolge werden die Feuerwehren aus Kleinich, Longkamp, Kommen und Hochscheid hinzugezogen.

Nach einer kurzen Lagebesprechung begannt die Suche nach der vermissten Angelika Lorenz. Vorgärten und Gärten wurden im Ortsteil abgesucht. Wald- und Feldwege wurden systematisch mit Fußtrupps und Fahrzeugen abgesucht. Koordiniert wurde die gesamte Suche über den Einsatzleitwagen (ELW) der Feuerwehr. Polizeikräfte waren ebenfalls in die Suche miteingespannt. Die Drohne des Landkreises Bernkastel-Wittlich mit Standort bei der Feuerwehr Büchenbeuren kam mit einer Wärmebildkamera ebenfalls zum Einsatz. Im Laufe des Abends kam noch die Suchhundestaffel aus Wittlich und ein Mantrailer der Polizei Pirmasens zum Einsatz.

In der Nacht zu Freitag, gegen 2:30 Uhr, wurde die Suche erfolglos abgebrochen. Am Freitagmorgen wurde die Suche nach der vermissten 56-Jährigen fortgesetzt. Um 9 Uhr wurde das gesamte Gebiet über und rund um Pilmeroth mit einem Suchhubschrauber der Polizei mehr als eine Stunde erfolglos überflogen. Zeitgleich durchkämmten Kräfte der Polizei und der Feuerwehr zu Fuß die Gegend weiter. Die Feuerwehr Bad Sobernheim aus dem Landkreis Birkenfeld stieß mit drei Flächensuchhunden hinzu „Viele Mitbürger aus dem Ort sind sehr betroffen und haben sich Zeit genommen, um ebenfalls beim Suchen mitzuhelfen. Hier kennt man sich ja untereinander“, so der Ortsvorsteher Görner. Um die Mittagszeit starteten die Hundesuchtrupps, die von Freiwilligen aus dem Ort und der Polizei begleitet wurden. Mit GPS ausgestattet suchten die Hunde das Waldgebiet ab. „Mit dem GPS können wir am Ende der Suche feststellen, wo wir überall gewesen sind. Auch falls der Hund mal weiter wegläuft, können wir ihn darüber wieder orten“, so Klaus Stenzhorn, einer der Hundeführer.