Kohlenmonoxid-Alarm in Trier-West - Dreiköpfige Familie im Krankenhaus

„Dicke Luft“ : Kohlenmonoxid-Alarm: Familie im Krankenhaus

Ein junger Mann aus Trier-West alarmiert am Mittwoch gegen 4.20 Uhr den Rettungsdienst: Seine mit ihm in der Wohnung lebenden Eltern klagen über schlimme Kopfschmerzen. Die Ursache: eine lebensbedrohlich hohe Kohlenmonoxid-Konzentration.

Das hätte tödlich enden können. In der Wohnung in der Luxemburger Straße herrschte sprichwörtlich „dicke Luft“.

Im Wohnzimmer ergab die Messung der Berufsfeuerwehr eine hohe Konzentration an Kohlenmonoxid. „Gut, dass der Sohn uns alarmiert hat“, sagt Einsatzleiter Markus Witt auf Anfrage des Volksfreundes. „Ein paar Stunden später wäre es vielleicht zu spät gewesen.“ Die Familie wurde ins Mutterhaus gebracht; in ein paar Tagen dürften alle drei wieder wohlauf sein. Feuerwehr und ein Schornsteinfeger, die nach der Ursache der Übermenge des giftigen Gases forschten, konnten einen technischen Defekt schnell ausschließen.

Einsatzleiter Witt erklärt gegenüber dem Trierischen Volksfreund: „Da wir keine Gefahrenquelle wie eine defekte Heizung gefunden haben, können wir nur Vermutungen anstellen.“

Eine davon lautet: Die Wohnung ist selten oder gar nicht gelüftet worden, während Elektroradiatoren, Dunstabzugshauben und andere Geräte oft im Einsatz waren.Witt meint dazu: „Wir haben den Bewohnern empfohlen, einen CO-Warner einzubauen.“

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