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Kripo Trier sucht Betrüger über Fernsehsendung  „Aktenzeichen XY ... ungelöst“

Die Kriminalpolizei Trier bittet um Hinweise : Kripo Trier sucht Betrüger über Fernsehsendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“

Ein besonders dreister Betrugsfall aus Trier wird in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ am Mittwoch, 10. März, um 20.15 Uhr im ZDF, dargestellt. Das teilte die Kripo Trier mit. Skrupellose Betrüger ergaunerten im Juni 2020 bei einer damals 87-Jährigen 50 000 Euro.

Für Hinweise ist eine Belohnung ausgesetzt.

Ein angeblicher Polizeibeamter meldete sich laut Polizeimitteilung am 8. Juni 2020 bei der Frau, die in einem Trierer Seniorenheim lebt. Er berichtete von der Festnahme mehrerer ausländischer Täter nach einem Einbruch. Auf einem Zettel, den man bei den Tätern gefunden hätte, sei der Name der 87-jährigen Seniorin vermerkt gewesen. In den nächsten Tagen meldete sich der angebliche Polizist noch mehrmals telefonisch bei der Frau und veranlasste sie zum Abheben von 50 000 Euro von ihrem Konto. Schließlich übergab die überrumpelte Seniorin am 10. Juni einem Abholer eine Tüte mit dem Geld.

 Die Polizei fragt: Wer kennt diesen Mann oder weiß wo er sich gerade aufhält?
Die Polizei fragt: Wer kennt diesen Mann oder weiß wo er sich gerade aufhält? Foto: TV/Polizei

Dieser Abholer wurde von einer Videoüberwachung aufgezeichnet. Der Mann hatte laut Polizei ein osteuropäisches Aussehen, war etwa 25 Jahre alt und 170 cm groß. Seine Frisur war seitlich kurz rasiert und oben länger (Sidecut). Er trug eine dunkle Jacke mit hellem, fellartigen Kragen und einem Emblem am Ärmel, sowie eine Camouflage-Hose und dunkle Schuhe.

Die Polizei fragt:

Wer kennt diesen Mann oder weiß wo er sich gerade aufhält? Wer kann etwas zum Umfeld des Mannes sagen? Hinweise werden erbeten an die Kripo Trier, Telefon 0651/9779-2480.

Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat sowie zur Täterermittlung führen, hat die Staatsanwaltschaft Trier eine Belohnung in Höhe von 2000 Euro ausgesetzt. Über die Zuerkennung und gegebenenfalls Verteilung der Belohnung an Berechtigte wird unter Ausschluss des Rechtswegs entschieden. Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamtinnen und Beamte bestimmt, zu deren Berufspflichten die Verfolgung von Straftaten gehört. Ebenfalls ausgeschlossen sind unmittelbar durch die Tat geschädigte Personen.

(red)