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Kröv: 13-Jähriger durch Schuss verletzt - Geständnis löst den Fall​

Vorfall in Kröv : 13-Jähriger durch Schuss aus Kleinkalibergewehr verletzt: Geständnis bei der Polizei löst den Fall

Der Vorfall war zunächst rätselhaft: In Kröv wurde ein Jugendlicher aus heiterem Himmel von einem Geschoss getroffen. Nun ist klar, was vermutlich geschehen ist.

Im Zusammenhang mit dem Schuss auf einen 13-jährigen Jungen in Kröv stellten die Ermittler bei der Untersuchung des Projektils fest, dass es sich bei der verwendeten Waffe, entgegen der ersten Annahme, nicht um ein Luftgewehr, sondern um ein Kleinkalibergewehr gehandelt haben dürfte.

Tatverdächtiger sagt aus über den Schuss, der einen 13-Jährigen in Kröv verletzt hat

Am Dienstag, 26. Juli, wandte sich der Tatverdächtige im Laufe des Nachmittags zunächst über seinen Rechtsanwalt an die Polizei.

Im Rahmen seiner Vernehmung gab der Mann an, Schießübungen auf seinem mit hohen Hecken umfriedeten Grundstück durchgeführt zu haben, um die neue Waffe zu testen. Hierbei habe vermutlich ein Querschläger das Gelände verlassen und das Kind getroffen.

Diese Angaben decken sich mit den bisherigen polizeilichen Erkenntnissen.

Wie die weiteren Ermittlungen ergaben, ist der Tatverdächtige Inhaber eines Waffenscheins und rechtmäßiger Besitzer mehrerer Schusswaffen.

Waffen nach Schuss in Kröv sichergestellt

Die Staatsanwaltschaft Trier beantragte aufgrund der ersten Ermittlungsergebnisse einen Durchsuchungsbeschluss beim Amtsgericht Trier. Im Zuge der angeordneten Durchsuchungen wurden die Tatwaffe und weitere neun Schusswaffen aufgefunden und sichergestellt. Alle Waffen waren rechtmäßig im Besitz des mutmaßlichen Schützen.

Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei Trier ermitteln nun zum Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung gegen den Tatverdächtigen.