Grenzkontrollen und Fußball-EM Zwei Tage lang viel Verkehr an den Grenzen zu Luxemburg und Belgien

Trier/Luxemburg · Wegen der Fußball-EM erwartet die Polizei an zwei Tagen viel Reiseverkehr in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Die Fans sind in völlig unterschiedliche Richtungen unterwegs.

 Mehr Reiseverkehr und weiterhin Grenzkontrollen: Das sind die Aussichten für die kommenden Tage. (Symbolfoto)

Mehr Reiseverkehr und weiterhin Grenzkontrollen: Das sind die Aussichten für die kommenden Tage. (Symbolfoto)

Foto: Steil TV

Aus den westlichen Nachbarländern werden am Dienstag und Mittwoch, 25. und 26. Juni, voraussichtlich viele Fußballfans den Weg nach Deutschland antreten. Die Bundespolizeidirektion Koblenz erwartet anlässlich der anstehenden EM-Spiele in Dortmund und Stuttgart ein erhöhtes Reiseaufkommen an den Binnengrenzen zu Frankreich, Luxemburg und Belgien.

Stärkerer Verkehr durch Fußballfans auch in der Region Trier erwartet

Das Spiel Frankreich gegen Polen findet am Dienstag in Dortmund statt. Das Spiel Ukraine gegen Belgien steht einen Tag später in Stuttgart auf dem Spielplan. Die Franzosen reisen also nach Norden, die Belgier nach Süden.

Aufgrund dessen wird mit stärkerem Verkehr auf den Hauptverkehrswegen nach Rheinland-Pfalz und ins Saarland gerechnet. Reisende werden gebeten, dies bei ihrer eigenen Planung zu berücksichtigen.

Weitere Grenzkontrollen angekündigt

Die Bundespolizeidirektion Koblenz, auch Zuständig für die Region Trier, weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es stichprobenartige Kontrollen im Reiseverkehr geben wird. Die bereits bekannten Kontrollen sollen die Einreise von Hooligans und anderen Gewalttätern abwehren. Der Reiseverkehr solle dadurch nicht unverhältnismäßig belastet werden.

Die Grenzkontrollen im Rahmen der Fußball-EM hatten schnell zu Unmut an der Grenze zu Luxemburg geführt. Besonders Pendler waren wegen der langen Wartezeiten beim Grenzübertritt nach Deutschland verärgert. In der vorherigen Woche gab es Änderungen im Ablauf der Kontrollen, die das Problem aber – zumindest vorerst – nicht lösen konnten.