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| 14:59 Uhr

Prozess
Mechaniker macht mit Kundenauto 3000-Kilometer-“Probefahrt“

Der Angeklagte sitzt am 22.01.2018 im Amtsgericht in Hannover (Niedersachsen). Der Werkstattinhaber soll mit einem zur Reparatur abgegebenen Wagen nach Warschau gefahren gefahren sein.
Der Angeklagte sitzt am 22.01.2018 im Amtsgericht in Hannover (Niedersachsen). Der Werkstattinhaber soll mit einem zur Reparatur abgegebenen Wagen nach Warschau gefahren gefahren sein. FOTO: Peter Steffen / dpa
Hannover . Vor der Reparatur kündigte ein Automechaniker in Hannover eine längere Probefahrt an, tatsächlich legte er aber 3000 Kilometer zurück und wurde bei Warschau geblitzt.

Für die unbefugte Nutzung des Wagens einer Kundin verurteilte das Amtsgericht den Inhaber einer freien Werkstatt am Montag zu 1000 Euro Geldstrafe.

„Ich mache immer Probefahrten“, beteuerte der 49-Jährige. „Aber doch nicht 3000 Kilometer nach Polen“, entgegnete Richter Jörn Thyen. „Ich muss nicht jeden Mist glauben, der uns erzählt wird.“

Die Kundin war beim Erhalt des Bußgeldbescheids aus allen Wolken gefallen: „Ich war noch nie in meinem Leben in Polen“, sagte sie als Zeugin vor Gericht. „Dann habe ich gesehen, auf dem Foto, das bin nicht ich und auch nicht mein Mann.“ Schließlich fiel ihr die Autoreparatur wieder ein. Auf Anraten der Polizei zeigte sie den Mechaniker an.

(dpa)