1. Blaulicht

Mehrere Brände in den Weinbergen bei Krettnach

Blaulicht : Mehrere Brände in den Weinbergen bei Krettnach

Zwei Flächen brennen am Samstagnachmittag gleichzeitig. Die Feuerwehr muss am Abend erneut ausrücken.

Nachdem die Feuerwehr am Samstagnachmittag in den Weinbergen bei Krettnach zu zwei Flächenbränden ausrücken musste, wurde kurz vor 22 Uhr erneut ein größerer Flächenbrand gemeldet. Unterhalb der B 268 Höhe Krettnach brannte die dürre Graslandschaft. Die Feuerwehr war schnell an der Einsatzstelle und löschte das Feuer. Mit einer Wärmebildkamera wurde das Gebiet abgesucht. Die Feuerwehr wässerte das Gebiet, um weitere Brände zu verhindern. Die Brandursache ist bislang unbekannt.

Bereits am Samstagnachmittag war  gegen 17 Uhr in den Weinbergen oberhalb von Obermennig eine dichte Rauchsäule zu sehen. Ein Feuer hatte sich schnell bergauf über Grasflächen ausgebreitet. Die ersten Einsatzkräfte gaben die Rückmeldung, dass es sich um zwei Einsatzstellen handelt würde und ein Funkmast von den Flammen bedroht sei. Deshalb wurden weitere Einsatzkräfte alarmiert. Die Flammen konnten eingedämmt und gelöscht werden. In letzter Minute wurde das Übergreifen des Feuers auf eine Heckenlandschaft und einen Telefonfunkmast zwischen den Weinbergen verhindert. Nachdem die Flammen gelöscht waren, wurde die Fläche großzügig mit Wasser bespritzt, um letzte Glutnester zu löschen. Mit zwei Tanklöschfahrzeugen wurde das Wasser in die abgelegene Brandstelle befördert. Im Einsatz waren die FEZ und Wehrleitung VG Konz, die Feuerwehren aus Krettnach, Niedermennig und Konz, das DRK sowie die Polizei.

In den vergangenen Tagen kam es in diesem Bereich der Verbandsgemeinde Konz bereits zu mehreren kleinen Flächenbränden. Am 29. Juli brannten ein Hochsitz und etwa 150 Quadratmeter Fläche zwischen Pellingen und Steinbachweier. Am 2. August brannten etwa 200 Quadratmeter Wiesenfläche neben der B 268 bei Pellingen. Am 3. August musste die Feuerwehr einen Flächenbrand von etwa 400 Quadratmetern oberhalb von Niedermennig löschen. Was die Brände auslöste, ist bislang unklar. Angesichts der großen Trockenheit rät die Feuerwehr von offenem Feuer ab.