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Much: Kuh attackiert Polizisten und demoliert Einsatzwagen

Kurioses : Ausgebüchste Kuh attackiert Polizei und demoliert Einsatzwagen

Eine freilaufende Kuh hat im Rhein-Sieg-Kreis einen Streifenwagen demoliert und ist mehrmals vor den Beamten geflohen. Auf das Tier aufmerksam geworden war ein Autofahrer in der Nacht zum Sonntag, wie die Polizei mitteilte. Was genau passiert ist.

Die Besatzung eines Streifenwagens habe zunächst versucht, die Kuh einzufangen, „was aber angesichts der "Angriffslust" des Tieres misslang“. Das Tier habe „selbst vor einer Attacke auf den Streifenwagen“ nicht zurückgeschreckt. Zu Bruch ging dabei ein Scheinwerfer, die Haube des Autos wurde eingedrückt, dazu kamen diverse Blechschäden.

Im weiteren Verlauf konnte das Rind auf eine Weide getrieben werden. Es ließ sich aber nach wie vor nicht einfangen, so dass ein Tierarzt mit einem Betäubungsgewehr hinzugezogen werden musste. Allerdings hatten Arzt und Einsatzkräfte die Rechnung ohne die Kuh gemacht, denn ohne weiteres ließ sie sich weder einfangen, noch betäuben. Sie flüchtete in den angrenzenden Wald, wodurch weitere Fahndungsmaßnahmen nötig waren. Kurz nach 5 Uhr wurde sie auf der K46 in Höhe Gerlinghausen gesichtet, so dass nun der hinzugerufene Tierarzt seine Betäubungspfeile einsetzen konnte.

Erst der dritte Treffer aus dem Betäubungsgewehr eines Tierarztes brachte die Kuh den Angaben zufolge zur Ruhe. Das Tier sei so müde gewesen, dass es sich im Straßengraben hingelegt habe, „wo es später vom Tierhalter abgeholt und wohlbehalten in den heimatlichen Stall gebracht werden konnte“, hieß es weiter.

(dpa)