Nach Gedächtnisverlust: Bei Wittlich verletzter Radfahrer erinnert sich wieder an Helfer

Nach Gedächtnisverlust : Bei Wittlich verletzter Radfahrer erinnert sich wieder an Helfer

Die Polizei sucht Zeugen eines Radunfalls im Grünewaldtunnel zwischen Wittlich und dem Nachbarort Plein am 22. Juli. Der dabei gestürzte Radfahrer hat sich inzwischen an zwei Frauen erinnert, die sich um ihn gekümmert haben sollen und womöglich wichtige Hinweise geben könnten.

Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei kam es am Montag, 22. Juli, zwischen 14 und 14.15 Uhr zu dem Verkehrsunfall auf dem Radweg. Eine etwa 20-köpfige Radfahrergruppe sei aus Richtung Plein in Richtung Wittlich unterwegs gewesen, als ihr im Grünewaldtunnel zwei Radfahrerinnen entgegengekommen seien.

Im Tunnel stürzte der Schlussfahrer der 20-köpfigen Gruppe. Die beiden entgegenkommenden Frauen stehen laut Polizei möglicherweise mit dem Unfallgeschehen in Verbindung und sollen sich nach dem Unfall um den gestürzten Radfahrer gekümmert haben. Aufgrund eines vorübergehenden Gedächtnisverlusts des gestürzten Mannes konnte dieser den Hinweis auf die beiden Frauen erst mit Verspätung geben. Der Radfahrer wurde seinerzeit schwer verletzt und daher stationär im Wittlicher Krankenhaus aufgenommen.

Es werden nun die beiden Radfahrerinnen gesucht oder mögliche Zeugen, die Hinweise zu den beiden Frauen geben können. Nach Hinweis eines Ersthelfers könnte eine Frau, die damals an der Unfallstelle allein mit dem Rad unterwegs gewesen war, ebenfalls möglicherweise Angaben zum Unfallgeschehen machen. Sie habe vor Ort Erste Hilfe geleistet und angegeben, aus dem Raum Idar-Oberstein zu stammen und an der Mosel ihren Urlaub zu verbringen.

Diese Ersthelferin wird dringend gebeten, sich unter Telefon 06571/926-0 mit der Polizei in Wittlich in Verbindung zu setzen.

(red)
Mehr von Volksfreund