Nach Tod auf Weihnachtsmarkt: Skulptur kann nicht von selbst umgefallen sein

Kostenpflichtiger Inhalt: 2-jähriges Kind stirbt : Eiskünstler äußert sich nach tödlichem Weihnachtsmarkt-Unfall: „Skulptur kann nicht von selbst umgefallen sein“ (Video)

Der Künstler Samuel Girault hat die Eisskulptur geformt, die am Sonntag auf dem Luxemburger Weihnachtsmarkt zusammengebrochen ist und ein Kind getötet hat. Girault hat den Vorfall erstmals kommentiert.

Wie konnte eine 700 Kilogramm schwere Eisskulptur auf ein Kind fallen? Nach der Tragödie auf dem Weihnachtsmarkt am Knuedler in Luxemburg versuchen die Ermittler zu verstehen, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Der Eisbildhauer Samuel Girault, der die Skulptur kreiert hatte, stellte gegenüber France 3 Grand Est erste Vermutungen an.

Der auf dem Gebiet der Eisskulpturen sehr erfahrene Franzose glaubt, „dass die Struktur nicht von selbst gefallen sein kann“. Er und sein Team von Ice and Art haben mehrere internationale Wettbewerbe in dieser Disziplin gewonnen. Der Fachmann betont, dass die angewandten Methoden und Verfahren in Luxemburg nicht anders waren. „Wir arbeiteten unter den gleichen Bedingungen wie immer. Wir haben unsere eigene Produktion gefilmt und fotografiert.“ Das Bildmaterial wurde den Ermittlern zur Verfügung gestellt (siehe Video).

Die Theorie eines möglichen Schmelzens der Skulptur durch eine zu hohe Umgebungstemperatur ist für Samuel Girault nicht glaubwürdig.

Die Ermittler müssen jetzt Antworten finden. Die Polizei bittet mögliche Zeugen, sich unter der Telefonnummer 244 40 4500 zu melden.

Quelle: L'essentiel

Mehr von Volksfreund