Nackter Geisterfahrer fährt sich auf der Flucht im Acker fest

Kostenpflichtiger Inhalt: Polizeifahndung führt nach Welschbillig : Nackter Geisterfahrer fährt sich auf der Flucht im Acker fest

Kaum zu glauben, aber wahr: Wie die Polizeiinspektion Schweich am Montagmorgen mitteilt, haben die Beamten der Dienststelle in den frühen Morgenstunden bei Welschbillig (Landkreis Trier-Saarburg) einen Geisterfahrer der ganz besonderen Art geschnappt.

„Nackt, im Schneidersitz und mit seinem Wagen festgefahren in einem Acker“, wie die Polizeiinspektion Schweich erklärt.

Zuvor soll der Mann in den frühen Morgenstunden auf der A6 bei Kaiserslautern - etwa 130 Kilometer entfernt - als Geisterfahrer unterwegs gewesen sein und auf der Autobahn einen Unfall verursacht haben. Daraufhin habe der Geisterfahrer sein Auto auf der Autobahn bei Kaiserslautern gewendet, erklärt die Polizei, und sei in Fahrtrichtung Trier geflüchtet.

Die Polizei schildert den weiteren Verlauf wie folgt: „Da das Kennzeichen seines Fahrzeugs von anderen Unfallbeteiligten abgelesen werden konnte, fahndete die Polizei Schweich im Bereich der Adresse des Fahrzeughalters. Die Beamten wurden fündig: Sie trafen den Mann aber nicht zuhause an, sondern dieser saß immer noch in seinem Auto: Nackt, im Schneidersitz und mit seinem Wagen festgefahren in einem Acker.“

Der 61-jährige Mann am Steuer habe offenbar im Verlauf der Nacht zu viel Alkohol getrunken, erklärt die Polizei. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen. Ihn erwartet ein Strafverfahren und er muss nun mit dem Verlust seines Führerscheines rechnen.

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