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Neun Strafanzeigen und zehn Platzverweise bei Umzug in Mettendorf

Polizei zieht Bilanz : Neun Strafanzeigen und zehn Platzverweise bei Umzug in Mettendorf

Die Polizei Bitburg hat beim Umzug in Mettendorf oft eingegriffen. 34 betrunkene Jugendliche wurden vom DRK versorgt. Auf einen Feiernden warten gleich mehrere Strafverfahren. Er hatte mit einer Waffe auf Polizisten gezielt.

Den Zug in Mettendorf haben am Sonntag bei bestem Wetter rund 7000 Menschen besucht.

Bei den anschließenden Feierlichkeiten schritt die Polizei mehrfach bei Streitigkeiten und Schlägereien ein. Zehn Platzverweise wurden erteilt, eine Person wurde in Gewahrsam genommen.

In einem Fall zielte einer der Feiernden mit einer täuschend echt aussehenden "Softair-Waffe" auf einen Polizisten. Ihn erwarten nun mehrere Strafverfahren.

Die Polizei weißt ausdrücklich darauf hin, dass das Führen von Anscheinswaffen sowie Softairwaffen bei öffentlichen Veranstaltungen verboten ist und entsprechende Verfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet werden.

Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Sicherheitslage und insbesondere bei Großveranstaltungen können solcherlei Gegenstände, die nicht sofort als bloße Attrappen erkannt werden, zu erheblichen Missverständnissen bei Besuchern und nicht zuletzt bei einschreitenden Polizeibeamten führen.

Die Polizeiinspektion Bitburg begleitete den Umzug und die anschließenden Fastnachtspartys in einem Sondereinsatz. Unterstützt wurden die Polizeikräfte durch Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung Südeifel, sowie Vertreter des Jugendamtes des Eifelkreises Bitburg-Prüm.

Diese kontrollierten die anwesenden Kinder und Jugendlichen vor allem hinsichtlich des Missbrauchs von Alkohol und Mischgetränken. Der Umzug verlief überwiegend ohne besondere Vorkommnisse und Störungen.

Dennoch mussten 34 zumeist minderjährige Besucher zu späterer Stunde wegen übermäßigen Alkoholkonsums durch das DRK behandelt werden. Mehrere von ihnen wurden hierbei zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser verlegt.