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Pandemie: Polizei crasht Party mit 100 Gästen in Luxemburg

Pandemie : Polizei crasht Party mit 100 Gästen in Luxemburg

Auch im Großherzogtum werden weiter wilde Partys gefeiert. Das berichtet L’essentiel aus Luxemburg. Die Polizei hat am Wochenende eine Feier mit etwa hundert Gästen beendet.

Wilde Partys, die gegen die aktuellen Corona-Regeln verstoßen, gibt es auch in Luxemburg. L’essentiel beruft sich auf eine Mitteilung der Police Grand-Ducale von Montag. Demnach hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine tobende Meute in Rodingen auf sich aufmerksam gemacht. Mehr als hundert Personen hatten sich in einem Haus in der Rue Albert-Schweitzer, nahe der Route de Longwy, versammelt. Die Polizei griff kurz nach Mitternacht ein, der Bewohner bekam eine Geldstrafe. Die Auflösung der Party sei allerdings reibungslos verlaufen, sagte die Polizei gegenüber L'essentiel.

Laut der Polizei seien solch illegale Feiern seit Einführung der Ausgangssperre allerdings „selten“. Am 18. Oktober musste sie eingreifen, um eine Party zu beenden, an der vor allem Belgier und Niederländer teilgenommen hatten. Seither habe sie keine Versammlungen dieser Größenordnung mehr auflösen müssen.

Insgesamt wurden in der vergangenen Woche um die 300 Polizeikontrollen durchgeführt. 160 Personen müssen eine Strafe zahlen, die meisten Verstöße richteten sich gegen die Ausgangssperre zwischen 23 und 6 Uhr. Weitere zwölf Strafen wurden gegen Einrichtungen verhängt, die gegen die Gesundheitsvorschriften verstoßen haben. So wurden beispielsweise am vergangenen Montag mehrere Leute dabei erwischt, als sie in einem Lebensmittelgeschäft in Esch Getränke ohne Maske und ohne Sicherheitsabstand tranken.

(nm/jw/L'essentiel)