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Polizei erwischt zugedröhnten Autofahrer mit unerlaubten Waffen in Trier

Kontrollen : Polizei erwischt zugedröhnten Autofahrer mit unerlaubten Waffen in Trier

Die Beamten kontrollieren wöchentlich an Unfallschwerpunkten im Stadtgebiet. Neben dem berauschten Fahrer erwischte die Polizei dieses Mal nicht angeschnallte Verkehrsteilnehmer – und gefährliche „Elterntaxis“.

Der sogenannte Trier-Tag der Polizei an diesem Mittwoch war ergiebig. Bei einem Fahrer bestand der Verdacht, dass er sein Auto unter dem Einfluss von Drogen fuhr. Ein von ihm freiwillig durchgeführter Drogentest verlief positiv. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. Der Führerschein sowie die Fahrzeugschlüssel wurden präventiv sichergestellt.

Außerdem wurden bei ihm Drogenutensilien, ein als Taschenlampe getarnter Elektroschocker sowie eine Schreckschusswaffe gefunden. Die Gegenstände wurden sichergestellt und entsprechend den Verstößen gegen das Betäubungsmittel-/ Waffen- und Straßenverkehrsgesetz Ermittlungsverfahren eingeleitet.

An der Grundschule Ambrosius kontrollierte die Polizei in Hinblick auf Kindersicherung und Parksituation durch sogenannte „Elterntaxis“. Die Fahrer wurden darauf hingewiesen, dass es durch „Elterntaxis“ oft zu Gefahrensituationen an der Schule kommt – etwa durch Rückstau und durch zwischen den Fahrzeugen laufende Kinder. Besser sei es, die Kinder einige Meter vor der Schule raus aussteigen zu lassen und sie einen Teil der Schulwegstrecke zu Fuß zurücklegen zu lassen.

Bei Verkehrskontrollen in der Franz-Georg-Straße, der Eurener Straße und der Fußgängerzone wurden zwölf Verwarnungen wegen Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes ausgesprochen. Zehn bekamen eine Anzeige wegen verbotswidriger Nutzung des Handys während der Fahrt.

Die Polizei warnt: Schon vermeidlich kurze Momente der Ablenkung hinter dem Steuer können fatale Folgen haben. Allein zwei Sekunden Unaufmerksamkeit bedeuten bei 50 km/h bereits rund 30 Meter „Blindflug“.

Vier Radfahrer wurden wegen verbotswidriger Nutzung der Fußgängerzone in den für Radfahrende nicht freigegeben Bereichen verwarnt. In der Zeit von 11-19 Uhr ist dort das Fahren mit dem Fahrrad oder dem Auto nicht erlaubt.

Die "Trier-Tage" finden wöchentlich an wechselnden Tagen im gesamten Stadtgebiet zur Verbesserung der allgemeinen Verkehrsmoral und an Unfallhäufungsstellen statt.