Polizei findet vermissten Eifeler tot in Belgien

Ermittler schließen Verbrechen aus : Polizei findet vermissten Eifeler tot in Belgien

Ein demenzkranker Mann, der seit Samstag vermisst wurde, ist in Belgien tot aufgefunden worden. Laut Polizei deutet nichts auf ein Verbrechen hin.

Der seit Samstag vermisste Herforster ist tot. Dies teilte die Polizei am Montagnachmittag mit. Gefunden wurde die Leiche des 86-Jährigen offenbar von belgischen Polizisten in der Nähe der Stadt Sankt Vith. Offenbar war er selbst mit seinem Auto über die Grenze gefahren.

Was er dort suchte und woran er letztlich gestorben ist, werde laut den Beamten noch ermittelt. Klar scheint nach ersten Erkenntnissen aber schon jetzt zu sein: „Ein Fremdverschulden oder überhaupt einen strafrechtlich relevanten Hintergrund des Vorfalls“ gab es wohl nicht. Es gebe keine Hinweise darauf, sagt der Bitburger Polizeichef Christian Hamm, dass eine dritte Person in den Tod des Herforsters verwickelt sei.

Am Samstag gegen 6.30 Uhr hatte der leicht demenzkranke Eifeler sich in sein Auto gesetzt und war wohl Richtung Belgien davongefahren. Eine großangelegte Suchaktion von Feuerwehr und Polizei führte am Wochenende allerdings nicht zum Erfolg. Obwohl alle umliegenden Dörfer und Waldgebiete mit einem Hubschrauber abgesucht wurden.

„Wir haben wirklich alles versucht, den Mann zu finden und nach Hause zu bringen“, sagt Dienststellenleiter Hamm. Es seien auch sehr viele Hinweise aus der Bürgerschaft eingegangen. Doch leider blieb die Fahndung ohne Erfolg.

Die Ermittlungen im Todesfall hat nun die Kriminalpolizei Wittlich übernommen.