Polizei klärt Einbruchsdiebstähle von Kastel-Staadt auf

Kostenpflichtiger Inhalt: Nach Hinweisen von Bürgern : Polizei klärt Einbruchsdiebstähle von Kastel-Staadt auf

Die Polizei Saarburg kam dank Hinweisen von Bürgern auf die Spur von zwei Männern, die im Verdacht stehen, Einbruchsdiebstähle begangen zu haben. Sie fand auch Waffenteile und Sprengstoff bei ihnen. Volksfreund.de hat bei der Polizei nachgehört, was genau gefunden wurde.

Hinweise von Bürgern im Zusammenhang mit Einbrüchen in Kastel-Staadt haben die Polizei auf die richtige Fährte gebracht. Die Staatsanwaltschaft Trier hat laut Polizei einen Durchsuchungsbeschluss erlassen. Daraufhin haben Beamte der Polizeiinspektion Saarburg mit Unterstützung von Spezialkräften am Donnerstag die Wohnung eines 40-jährigen Tatverdächtigen aus der ehemaligen Verbandsgemeinde Saarburg durchsucht.

Und die Polizei wurde fündig. Sie stieß auf Diebesgut, das sie sicherstellte. Sie geht davon aus, dass es drei Einbruchsdiebstählen in Kastel-Staadt zuzuordnen ist, die sich im September ereignet haben. Ein 39-jähriger, ebenfalls aus der VG Saarburg stammender Mann, den die Polizei in der Wohnung des Tatverdächtigen antraf, habe die Taten gestanden, hieß es. Tatorte waren laut Polizei ein im Umbau befindliches Wohnhaus, aus dem Werkzeuge einer Baufirma gestohlen wurden. Ferner sei es um einen Einbruchdiebstahl in ein Gartenhaus gegangen, aus dem hochpreisige Kettensägen und ein Hochentaster entwendet wurde.

Die Polizei fand bei der Durchsuchung außerdem Betäubungsmittel sowie verbotene Waffenteile und Sprengstoff. Laut Harald Lahr, Leiter der Saarburger Inspektion, handelte es sich bei den Fundstücken konkret um Cannabis, den Verschluss eines Gewehrs und ein Stück einer Panzerfaust aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Kampfmittelräumdienst, der laut Lahr in solchen Fällen immer hinzugezogen wird, hat den Sprengstoff zur Entsorgung mitgenommen.

Die Polizei hat gegen beide Männer neben dem Strafverfahren wegen der Einbruchdiebstähle zusätzlich ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffen-, Sprengstoff- und Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Der 40-Jährige sei zunächst in Gewahrsam genommen und nach erkennungsdienstlicher Behandlung am Donnerstag wieder entlassen worden, hieß es. Der 39-jährige mutmaßliche Einbrecher wurde laut Polizei am Freitag dem Ermittlungsrichter vorgeführt; dieser erließ Haftbefehl. Der Mann befindet sich in Untersuchungshaft.