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Blaulicht: Polizei kontrolliert Schwerlastverkehr auf der A1: Fast jeder zweite LKW beanstandet

Blaulicht : Polizei kontrolliert Schwerlastverkehr auf der A1: Fast jeder zweite LKW beanstandet

150 Fahrzeuge kontrollierte die Polizei im Schwerlastverkehr auf der A1. Bei 67 von ihnen gab es etwas zu beanstanden. Rund 140 Beamtinnen und Beamte aus Trier, Wittlich, Rheinland-Pfalz, Belgien und Luxemburg beteiligten an der internationalen Großkontrolle. Was diese noch bezweckte.

Am vergangenen Dienstag und Mittwoch, 24. und 25. Mai 2022 fand unter kontrollierte die Polizei Trier den gewerblichen Güterverkehr A1 auf dem Rastplatz Eifel Ost, teilt die Polizei mit. Bei der Großkontrolle waren zudem die Schwerverkehrskontrollgruppen der Präsidien Koblenz, Mainz, Rheinpfalz und Westpfalz, sowie die spezialisierten Verkehrsüberwachungseinheiten des Saarlands und das LKA Rheinland-Pfalz vor Ort. Weitere Unterstützung gab es von der 4. Einsatzhundertschaft, sowie von der Technischen Einsatzeinheit aus Wittlich, der Bundespolizei, dem Zoll, der Zentrale Bußgeldstelle Speyer, dem Landesamt für Umwelt und Gewerbeaufsicht, der Sonderabfallmanagement Gesellschaft Rheinland-Pfalz (SAM), der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord und Süd, sowie dem Bundesamt für Güterverkehr. Darüber hinaus beteiligten sich die Polizeizone Eifel (Belgien) und der luxemburgische Zoll (Douanes).

Durch die insgesamt 140 Kräfte verschiedener Behörden wurden Fahrzeuge und Personen nach verkehrsrechtlichen, arbeitsrechtlichen, ausländerrechtlichen und steuerrechtlichen Gesichtspunkten kontrolliert. Ziel dieser Internationalen Großkontrolle war, neben den Kontrollaspekten der Austausch zwischen den verschiedenen Behörden und Organisationen, die im Bereich des gewerblichen Güterverkehrs zusammenwirken, um die Zusammenarbeit weiter zu erhöhen. Auch Studierende der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz hatten die Gelegenheit sich vor Ort ein Bild über die Abläufe in einer solch groß angelegten Kontrolle zu machen.

In den zwei Tagen wurden rund 150 Fahrzeuge und ihre Fahrerinnen und Fahrer kontrolliert. Dabei wurden 67 Ordnungswidrigkeitenverfahren aus den verschiedenen Rechtsbereichen eingeleitet und einige weitere Verwarngelder erhoben. Für 15 der Fahrzeuge war aufgrund mangelnder Ladungssicherung und/oder Mängeln am Fahrzeug die Fahrt vorläufig beendet.