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Polizei Morbach gibt Tipps gegen Trick- und Taschendiebstahl

Augen auf – Tasche zu : Polizei Morbach gibt Tipps gegen Trick- und Taschendiebstahl

Nachdem es am Samstag 14. November, in der Lidl-Filiale Morbach zu einem Taschendiebstahl mit flüchtigen Tätern gekommen war, gibt die Polizei Tipps, wie man verhindern kann, dass man Opfer einer solchen Tat wird.

Langfinger gibt es überall. Nicht nur in größeren Städten, auch in ländlichen Regionen wie dem Hunsrück. So war es vergangenen Woche zu einem Diebstahl in der Lidl-Filiale Morbach gekommen. Zwei junge Frauen nutzten einen Moment der Unachtsamkeit, nahmen eine Geldbörse aus einer Handtasche, erbeuteten eine Summe im unteren dreistelligen Bereich und flüchteten.

Die Polizei Morbach gibt nun Hinweise, wie man solchen Taten vorbeugen kann.

Wie gehen die Täter vor?

Bei Trickdiebstählen gehen die Täter laut Polizei oft arbeitsteilig vor, indem ein Täter das Opfer in ein Gespräch verwickelt oder vorgibt, Geld wechseln zu wollen. In einem unbeobachteten Moment greife, so die Polizei, dann der andere Täter entweder ins offene Portemonnaie oder entwende gleich die Geldbörse oder andere Wertsachen. Dabei gebe es nicht den oder die „typischen“ Täter. Das Spektrum der Kriminellen reiche von sehr jungen bis hin zu älteren, männlichen wie weiblichen Personen mit unterschiedlichsten Nationalitäten.

Welche Präventions-Tipps gibt die Polizei?

  • Man sollte, wenn möglich, keine größeren Bargeldbeträge mitnehmen.
  • Geldbeutel und Smartphone nicht in der Gesäßtasche oder unbeaufsichtigt in der Handtasche (zum Beispiel im Einkaufswagen), sondern körpernah in einer Innentasche verwahren.
  • Niemals die Pin von EC-Karten in der Geldbörse aufbewahren.
  • Bei Tauschversuchen von Bargeld skeptisch sein und immer seine Geldbörse im Blick behalten.
  • Menschen gezielt ansprechen, die einem verdächtig nahekommen, und sie auffordern, Abstand zu halten.

Was rät mir Polzei, soll ich tun, wenn es doch zum Diebstahl kommt?

  • Der Bestohlene sollte sofort die 110 wählen.
  • Falls der oder die Täter noch vor Ort sind, kann man durch lautes Rufen auf sie aufmerksam machen und Passanten um Hilfe bei der Fluchtverhinderung bitten. Hier geht die eigene Sicherheit im Zweifel aber immer vor. Bei aggressivem Täterverhalten sollte das Eintreffen der Polizei abgewartet werden, um sich nicht in Gefahr zu bringen.
  • Falls der oder die Täter bereits geflüchtet sind, hilft es der Polizei, wenn man sich die Person gut einprägt und eine genaue Beschreibung angeben kann. Erlaubt ist auch, ein Foto der Person/en zu machen, um es der Polizei zur Verfügung zu stellen.
  • Weitere Schritte, die möglichst zeitnah nach der Tat zu veranlassen sind, sind die Sperrung von Bankkarten mithilfe des Sperrnotrufs 116116 und beim Verlust von Schlüsseln das Austauschen der betroffenen Schlösser.