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Polizei und Feuerwehr melden ruhige Silvesternacht in der Region Trier - Wo es dennoch Einsätze gab

Start in das neue Jahr : Polizei und Feuerwehr melden ruhige Silvesternacht in der Region Trier - Wo es dennoch Einsätze gab

Die Polizei war in der Silvesternacht wie angekündigt mit zahlreichen Streifenteams in der gesamten Region im Einsatz. Das Hauptaugenmerk der Beamten lag auf der Kontrolle der Einhaltung der Corona-Vorschriften.

Insgesamt bilanzieren die Beamten einen ruhigen Jahreswechsel mit wenigen Verstößen gegen die geltenden Beschränkungen.

So stellten die Beamtinnen und Beamten nach Angaben von Polizei-Pressesprecher Karl-Peter Jochem 31 Verstöße gegen die Corona-Bekämpfungsverordnung fest. Sie lösten sieben unzulässige Personenansammlungen auf und erstatteten neun Anzeigen wegen Verstößen gegen das Verbot des Alkoholkonsums im öffentlichen Raum.

Insgesamt berichten die Einsatzkräfte von „sehr mäßigem Personenaufkommen in der Öffentlichkeit“. Vereinzelt seien Silvesterraketen gesichtet oder explodierende Böller gehört worden, die aber soweit feststellbar auf privatem Grund gezündet worden waren. „Alle Dienststellen des Polizeipräsidiums melden einen sehr ruhigen Jahresbeginn", bilanziert der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Trier, „die meisten Menschen haben sich an die geltenden Regeln gehalten, wofür wir uns bedanken."

Auch die Trierer Berufsfeuerwehr meldet nur wenige Zwischenfälle. Die Wachabteilungen in den Feuerwachen mussten keine Brände löschen, die durch Böller oder Feuerwerk ausgelöst wurden. Es sei zu wetterbedingten Einsätzen gekommen. Zweimal musste die Feuerwehr zu Wohnungsbränden ausrücken, die aber nach Aussage von Ernst Mettlach, Pressesprecher der Stadt Trier, nicht in Zusammenhang mit dem Jahreswechsel standen. Bei diesen Bränden seien keine Personen zu Schaden gekommen. 

Neben der Berufsfeuerwehr in den Feuerwachen in Trier und Ehrang waren die Löschzüge Kürenz und Olewig über den Jahreswechsel unter Einhaltung der Coronavorgaben in den jeweiligen Gerätehäusern. Durch das geringe Einsatzaufkommen musste jedoch lediglich der Löschzug Olewig bei einem der gemeldeten Wohnungsbrände mit ausrücken. Dabei handelte es sich aber nur um angebranntes Essen auf einem Herd. Durch den Rauch war ein Rauchwarnmelder ausgelöst worden. Die Nachbarn alarmierten daraufhin die Feuerwehr.

 Auch im Rettungsdienst musste die Feuerwehr in diesem Jahr zu keinem Einsatz ausrücken, der auf Silvester zurückzuführen war. Feuerwehr-Chef Andreas Kirchartz: „Das war bisher der ruhigste Jahresübergang, den ich bisher in meinen 31 Jahren bei der Feuerwehr Trier erlebt habe.“

Das spiegelt sich auch mit den Aussagen des Ordnungsamts der Stadt. Mettlach: „Die Triererinnen und Trierer haben sich  weitgehend an die geltenden Corona-Bestimmungen gehalten, unser Ordnungsamt musste nur in wenigen Einzelfällen einschreiten.“

 Im Bereich der Innenstadt, im Palastgarten und der Fußgängerzone habe der Kommunale Vollzugsdienst kaum Personen angetroffen. „Der Hauptmarkt war fast leer. Von 19.30 Uhr bis gegen 3.30 Uhr waren unsere Streifen 39 mal im Einsatz.“

 In den Stadtteilen wurde teilweise verstärkt Feuerwerk gezündet, weitgehend aber im privaten Bereich.  Vor allem wurden die  Streifen zu kleineren Partys gerufen und waren wegen Ruhestörungen im Einsatz.  „Gegen Mitternacht hat einer unsere Streifen eine etwas größere Ansammlung an Personen am Aussichtspunkt Sickingenstraße festgestellt“, berichtet der Pressesprecher. „Dort wurde auch Feuerwerk gezündet. Dieser Einsatz wurde jedoch von der Polizei übernommen.“