Polizei warnt vor Späh-Methode Fäden aus Klebstoff an der Tür: Wann Sie aufmerksam werden sollten

Region · Ihnen sind an der Eingangstür feine Fäden aus Kleber aufgefallen? Dann ist Vorsicht geboten: Einbrecher könnten es auf Ihre Wohnung abgesehen haben. Alle Infos.

Mit feinen, kaum sichtbaren Fäden aus Klebstoff an Eingangstüren wollen Einbrecher prüfen, ob die Bewohner zu Hause oder abwesend sind.

Foto: Police Luxembourg

Einbrecher wollen es möglichst vermeiden, bei ihrem Streifzug durch Häuser und Wohnungen entdeckt zu werden. In Luxemburg nutzen einige Langfinger deshalb eine bestimmte Methode, um zu überprüfen, ob Anwohner zu Hause oder abwesend sind.

Wie die Polizei Luxemburg mitteilt, wurden in letzter Zeit mehrere Vorfälle gemeldet, bei denen Einbrecher die Haustüren von Anwohnern mit Kleber markiert haben. Dabei gingen sie wie folgt vor:

Die Täter verschafften sich Zugang zu Mehrfamilienhäusern, um anschließend sehr feine, kaum sichtbare Fäden aus Klebstoff in der unteren Ecke der Wohnungstüren anzubringen.

Wenn Anwohner die Tür öffnen und die Fäden somit reißen, wissen Einbrecher, dass jemand die Wohnung zwischenzeitlich betreten oder verlassen hat. Bleiben die Fäden allerdings intakt, könnte das darauf hindeuten, dass niemand zu Hause ist – dann beschließen die Täter meist, einzubrechen.

So viele Wohnungseinbrüche gab es 2023 in Trier

Bis Anfang Dezember gab es zwischen Prüm, Hermeskeil und Daun 356 Einbrüche, vier weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Dabei gibt es durchaus große regionale Unterschiede. Die meisten Einbrüche in diesem Jahr gab es danach mit 82 Fällen im Bereich der Polizeiinspektion Trier. Es folgen Saarburg (45), Prüm (36) und Schweich (35).

Auch die Tageszeit spielt eine Rolle. Laut Bundeskriminalamt schlagen Einbrecher vor allem nachts zu: Zwei von drei Einbrüchen werden zwischen 21 Uhr abends und 6 Uhr morgens registriert.