Fußballfans: Polizei zieht positive Einsatzbilanz nach Demonstration in Trier

Fußballfans : Polizei zieht positive Einsatzbilanz nach Demonstration in Trier

Gleich mehrere Veranstaltungen bescherten der Polizei am Samstag, 14. September, einen langen Einsatztag in Trier. Ein Fußballspiel, eine Demonstration und mehrere Veranstaltungen in der Stadt verliefen aus polizeilicher Sicht ohne Störungen.

Zur Oberligabegegnung zwischen dem SV Eintracht Trier und des TuS Koblenz wurden laut Mitteilung der Polizei nicht nur zahlreiche Fans erwartet, die sich das Spiel anschauen wollten. Die Polizei befürchtete handgreifliche Auseinandersetzungen zwischen gewaltbereiten Anhängern beider Lager.

Bereits am frühen Morgen hatten sich bis zu 200 Anhänger der Trierer Ultra-Szene in der Innenstadt versammelt. Etwa 150 Anhänger des Koblenzer Vereins hatten sich ebenfalls am Morgen zu einer Demonstration an der Fachhochschule eingefunden und zogen anschließend die Bitburger Straße hinunter und am Moselradweg entlang.

Die Demonstration verlief laut Polizei durchweg friedlich. Die Polizei hatte sich mit einer umfassenden Einsatzkonzeption auf die Situation eingestellt, die sowohl die Veranstaltungen in der Innenstadt berücksichtigte, als auch eine enge Überwachung der Problemfans beinhaltete.

So konnten die Beamten das befürchtete Aufeinandertreffen beider Lager verhindern. "Insgesamt ist unsere Konzeption aufgegangen," sagt der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Trier, Karl-Peter Jochem, "es hat keine nennenswerten Störungen gegeben und insbesondere auch keine Beeinträchtigungen der Veranstaltungen in der Stadt."

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