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Herrenloses Gepäck
Polizeiaufgebot in der Trierer Innenstadt: Sprengstoffhund und Straßensperrungen am Donnerstagmorgen

FOTO: Friedhelm Knopp
Trier. Polizisten, Sprengstoffhund, Blaulicht: Warum ist das Gebiet rund um das Trierer Landgericht am Donnerstagmorgen kurz vor 9 Uhr abgesperrt worden? Von Mandy Radics/Friedhelm Knopp
Mandy Radics

Es ist 8.30 Uhr am Donnerstagmorgen. Aufregung in der Trierer Innenstadt. Es gibt einen Polizeieinsatz rund um das Trierer Landgericht. Plötzlich sind Teile der Innenstadt abgesperrt. Betroffen sind unter anderem die Justizstraße, das Cityparkhaus und auch das Parkhaus am Hauptmarkt.

Die Trierer Polizei twittert:

Grund ist eine herrenlose Tasche, die vor dem Gebäude des Trierer Landgerichts steht. Die Polizei schreibt: „Spezialisten werden sich darum kümmern. Wir versuchen zu ermitteln, wie die Tasche dorthin kommt.“

Wie Präsidiumssprecher Konz auf Anfrage am Einsatzort mitteilt, hat gegen 8.30 Uhr eine junge Frau eine oben zugebundene Einkaufstasche im Eingangsbereich des Landgerichts an der Justizstraße abgestellt. Und ist davongegangen. Vorsichtshalber alarmieren die Justizbeamten am Eingang die Polizei, die kurz vor 9 Uhr mit zahlreichen Kräften das gesamten Umfeld um Gericht und Nikolaus-Koch-Platz abriegelt.

Nach dem Einsatz eines Sprengstoffhundes gegen 9.30 Uhr Entwarnung: „In der herrenlosen Tasche war lediglich Müll. Keine Gefahr. Alle #Straßensperrungen sind wieder aufgehoben.“

Der Vierbeiner hat nicht verdächtiges erschnüffeln können.

Der gemeldete Bombenalarm hat am Trierer Landgericht am Donnerstag den Arbeitsbeginn um fast eine Stunde verzögert. Auch zahlreiche Büros, Kanzleien, Geschäfte und Gastronomiebetriebe im Umfeld sind betroffen gewesen.

Zeitweise abgesperrt sind Böhmer-, Dietrich-, Walramsneu- und Metzelstraße sowie der gesamte Nikolaus-Koch-Platz mit der Hotel- und Tiefgaragenzufahrt.