Flüsse: Radwege überschwemmt – Hochwasser rückläufig

Flüsse : Radwege überschwemmt – Hochwasser rückläufig

Nach den starken Regenfällen der letzten Tage und der Schneeschmelze in Eifel und Hunsrück waren die Pegel der Flüsse in der Region teils stark angestiegen. Mittlerweile beruhigt sich die Situation.

Die Mosel ist bei Trier bis am Montagvormittag, 9 Uhr, auf 6,33 Meter gestiegen und erreichte ihren vorläufigen Höchststand. Das Zurlaubener Ufer wurde überschwemmt. Die Schiffe konnten dort vorübergehend keine Fahrgäste aufnehmen, weil die Anleger überschwemmt waren.  Die Schifffahrt auf der Mosel wurde aber nicht stillgelegt. Einige ufernahe Rad- und Wanderwegs wurden überschwemmt. Straßen mussten aber  keine gesperrt werden.

Foto: TV/Lars Ross

Mit 3,20 Metern erreichte die Kyll in Kordel Sonntagnacht um 23 Uhr ihren Höchststand. Große Mengen Treibgut setzten sich dort an der Kyllbrücke fest, die Uferwiese wurde überschwemmt.

Hochwasser führte auch die Sauer mit sich. Zwischen Wasserbilligerbrück und Bollendorf wurden großflächig Campingplätze, Wiesen und Felder überschwemmt. Fast durchgängig wurden die Rad- und Wanderwege gesperrt.

In Bollendorf musste die Ortsdurchfahrt für den Verkehr voll gesperrt werden. Hier drückte sich das Hochwasser aus der Kanalisation und überspülte die Straßen. Auch in Echternacherbrück musste eine Straße wegen Hochwassers gesperrt werden.

In Langsur wurde ein Haus an der Sauer überschwemmt, aber es kam zu keinen größeren Schäden. In Ros­port stand der höchste Pegel am Morgen um 9 Uhr bei 6,12 Meter, normal sind es 1,70 Meter.

An allen Flüssen entspannte sich die Lage am Montagmittag wieder.

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