Sechs Strafverfahren Zoll überprüft Hotellerie und Gastronomie in der Region Trier – mehrere Verstöße festgestellt

Trier/Bitburg/Wittlich/Daun · Im Rahmen einer bundesweiten Aktion hat der Zoll auch in der Region Hotels und Gaststätten überprüft – und einiges zu beanstanden gefunden.

Das Gastgewerbe stand im Fokus von Kontrollen des Zolls.

Das Gastgewerbe stand im Fokus von Kontrollen des Zolls.

Foto: dpa/Christoph Soeder

Der Zoll hat am vergangenen Freitag, 30. Juni, zahlreiche Betriebe im Hotel- und Gaststättenbetriebe geprüft. Im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktaktion war dazu die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Koblenz im Einsatz, darunter auch am Standort Trier, der die Stadt sowie die Kreise Trier-Saarburg, Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm und Vulkaneifel umfasst.

Kontrollen in Hotels und Gaststätten der Region Trier: Sechs Strafverfahren

Dabei sind am Standort Trier sechs Strafverfahren und sechs Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten eingeleitet worden. Dabei handelt es sich laut dem Pressesprecher des Hauptzollamts vor allem um aufenthaltsrechtliche Angelegenheiten, wie beispielsweise illegaler Aufenthalt in Deutschland.

Insgesamt sind bei den Kontrollen an den Standorten Koblenz, Mainz und Trier zehn Strafverfahren und 27 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet worden. Es seien zahlreiche Sachverhalte festgestellt worden, die eine weitere Prüfung durch die FKS erforderlich machten, heißt es in einer Pressemitteilung.

Darin wird außerdem berichtet, dass sich an die Kontrollen am Freitag umfangreiche Nachprüfungen anschließen werden. Dabei werden die vor Ort erhobenen Daten der Arbeitnehmer mit der Lohn- und Finanzbuchhaltung der Unternehmen abgeglichen und weitere Geschäftsunterlagen geprüft.

„Der Zoll legt bei der Bekämpfung der Schwarzarbeit besonderes Augenmerk auf die Hotellerie und Gastronomie. Immer wieder werden in diesen personalintensiven Branchen mit stark variierenden Arbeitszeiten und -aufkommen Verstöße in den unterschiedlichsten Manipulations- und Begehungsformen festgestellt“, heißt es in der Mitteilung abschließend.