E-Scooter von Audi erfasst Unfall-Drama in Saarbrücken – zwei Jugendliche sterben

Update | Saarbrücken · Bei einem Verkehrsunfall in Saarbrücken-City sind am späten Dienstagabend zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Polizei ist noch mitten in den Ermittlungen zu diesem Zwischenfall. Was bislang bekannt ist.

Die Unfallstelle an der Kreuzung Bahnhofstraße/Viktoriastraße am Mittwochmorgen.

Die Unfallstelle an der Kreuzung Bahnhofstraße/Viktoriastraße am Mittwochmorgen.

Foto: BeckerBredel

Einen tödlichen Zusammenstoß hat es am späten Dienstagabend, 6. Juni, in Saarbrücken gegeben. Dabei sind nach Angaben der Polizei zwei Menschen ums Leben gekommen. Sie waren zusammen auf einem E-Scooter unterwegs.

Autofahrer und E-Scooter stoßen in Saarbrücken zusammen

Die Ermittler wurden gegen 23.20 Uhr zum Unglücksort in der Innenstadt gerufen. Der Crash hatte sich kurz zuvor in der Viktoriastraße nahe der Einkaufsmeile Bahnhofstraße ereignet. Daran war ein Autofahrer beteiligt, wie es von der polizeilichen Führungs- und Lagezentrale in der Landeshauptstadt heißt.

Bislang ist bekannt, dass es zu einem Zusammenstoß zwischen dem Audi-A6 sowie dem elektrisch betriebenen Roller kam. Dabei stürzten jene mit dem E-Scooter.

Autofahrer bleibt nach Polizeiangaben unverletzt

Während der 44 Jahre alte Autofahrer unverletzt geblieben sein soll, starb noch an der Unfallstelle eines der beiden Opfer, die mit dem E-Scooter unterwegs waren. Wenig später soll auch der zweite Verletzte in der Klinik seinen Blessuren erlegen sein.

Zunächst hielt sich die Polizei mit Angaben über die Verstorbenen noch zurück. Denn bei einem musste zunächst die Identität geklärt werden. Deshalb konnten auch die Verwandten nicht direkt informiert werden.

Am Mittwochnachmittag gab die Polizei schließlich bekannt, dass es sich bei den Opfern um zwei Jugendliche aus Saarbrücken handele: einen Mann und eine Frau. Zum genauen Alter schweigen die Ermittler vorerst noch.

Gutachter noch in der Nacht an Unglücksstelle

Um den Unfallhergang zu rekonstruieren, habe noch in der Nacht ein Gutachter vor Ort die Arbeit aufgenommen. Die Strecke war währenddessen gesperrt. Erst gegen 4 Uhr gaben die Beamten die Passage wieder frei. Wie es zu dem Unglück kam, dazu gibt es derzeit weiterhin keine Angaben. Die Ermittlungen dauern an.

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