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Wetter und Verkehr
Schneefälle: Blechschäden, Busverkehr eingeschränkt, quer stehende Lastwagen (Update/Fotos)

FOTO: Florian Blaes
Region. Keine Entspannung nach kurzer Schneepause: In den Höhenlagen und auch in Trier hat es bis zum Nachmittag teils kräftig geschneit. LKW blieben stecken, Busse fuhren nicht. Von Florian Blaes/Mandy Radics/Winfried Simon/Agentur Siko

Update 19.10 Uhr: Auf der B 327 zwischen Morbach und Thalfang, kurz vor dem Berghof, geht im Moment nichts mehr. Viele LKW kommen durch den starken Schneefall auf der Bundesstraße nicht mehr vorankommen. Ein paar Lastwagen haben sich mittlerweile quer zur Fahrbahn gestellt, kurz vor dem Oderter Berg kommen die Lastwagen nicht mehr den Berg hoch. Auch viele Autofahrer sind davon betroffen, da durch die Brummis kein Durchkommen ist. Die Räumdienste sind unterwegs, um die Fahrbahnen wieder frei zu machen.

Update 18.45 Uhr:

Auf der B 268 zwischen Greimerath und Zerf kam es am Mittwochnachmittag gegen 16.30 Uhr zu einem glättebedingten Verkehrsunfall. Ein mit drei Pesonen besetztes Auto aus dem Landkreis Merzig- Wadern war in Richtung Saarland unterwegs, als es nach einer langgezogenen Linkskurve rechts von der Fahrbahn abkam, sich überschlug und seitlich im Graben liegen blieb. Fahrer und Mitfahrer konnten sich selbstständig befreien und wurden vor Ort im Rettungswagen ambulant versorgt. Im Einsatz waren die Feuerwehr Zerf und die Wehrleitung, das DRK Zerf und die Polizei Saarburg.

Update 15.15 Uhr: Die Schneefälle haben nachgelassen

und damit auch die witterungsbedingten Einsätze.

Update 13 Uhr:

Die Schulen sind aus. Auf dem Hermeskeiler Donatusplatz sind viel weniger Schulkinder als üblich. Ein Busfahrer der Linie R 200 sagt, dass es schon am frühen Vormittag schwierig gewesen sei, da die Straßen schneebedeckt waren. Er konnte mit etwa 40 Minuten Verspätung aber alle Kinder an der Schule absetzen. Auf Nachfrage bei der Realschule Plus in Kell am See erklärt uns Schulleiter Sebastian Straßer, dass am Morgen zahlreiche Busse aufgrund des starken Schneefalls die Haltestellen nicht anfahren konnten. „Man hat es in den Klassen gemerkt, es sind weniger Schüler und Schülerinnen da, der Unterricht ist aber nicht ausgefallen.“

Beim Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Hermeskeil ist viel los. Alle neun Räum- und Streufahrzeuge sind im Dauereinsatz. „Uns bereiten die festhängenden LKW Probleme, es kommt oftmals zu Rückstaus, sodass auch wir mit unseren Fahrzeugen nicht durchkommen“ sagt Wolfgang Wahlen vom LBM Hermeskeil. Alle vier Stunden, wenn die Straßen nicht blockiert sind, kommen die Streufahrzeuge zum Nachladen. „Der anhaltende Schneefall macht es uns auch schwer. Haben wir eine Strecke geräumt, ist sie auf dem Rückweg wieder weiß.“ so Wahlen. Der Schneefall hält am Mittag weiter an.

Gegen 12.30 Uhr beschädigt in Prümzurlay, Ernzener Weg, ein LKW eine Mauer.

Es schneit weiter - Update 11 Uhr:

Nach einer kurzen Schneepause am Morgen hat es im Hochwald und Hunsrück wieder angefangen zu schneien. Bei Minustemperaturen bleibt der Schnee auf der Straße und den Gehwegen liegen. Das wiederum erschwert die Arbeit der Räumfahrzeuge, die mit ihrer Arbeit nicht mehr nachkommen.

Wie am frühen Morgen bleiben LKW auf glatten Straßen hängen, besonders auf der Steigung der Hunsrückhöhenstraße bei Waldweiler.

Wintereinbruch am 30. Januar FOTO: Fritz-Peter Linden

Trotzdem freut sich in dem kleinen Hochwaldort Waldweiler Herbert Castor-Gimmler, der mit seinem Schneeräumer die Einfahrt frei schippt. „Endlich haben wir mal, nach den vielen trüben Tagen der letzten Wochen, richtig Schnee hier im Hochwald.“ Er schätzt, dass seit dem frühen Morgen mehr 10 Zentimeter gefallen sind.

Auf der L 143 zwischen Heddert und Hinzenburg rutschte ein Auto in den Graben. Die Unfallstelle wurde abgesichert. Verletzt wurde niemand.

Nachdem die Angehörigen der Polizeiinspektion Bitburg am frühen Montagmorgen bereits sieben witterungsbedingte Verkehrsunfälle aufnehmen mussten, ereignete sich gegen 10 Uhr ein weiterer Unfall auf schneeglatter Fahrbahn. In der Beilinger Straße in Herforst beschädigte ein Auto zwei Zaunelemente.

Gegen 10.25 Uhr ereignete sich auf der A 60 ein Verkehrsunfall. Der Fahrer eines Maserati war in Richtung Wittlich unterwegs und verlor kurz vor der Nimstalbrücke auf schneeglatter Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der PKW kollidierte mit den Schutzplanken rechts und links der Fahrbahn und musste abgeschleppt werden.

So sah es am Mittwochmorgen in der Region aus:

Heute Morgen ab 5.30 Uhr hat in allen Teilen der Region bis in die Niederungen starker Schneefall eingesetzt. Sogar in Trier rieseln die Flocken vom Himmel und bleiben bei Temperaturen leicht unter dem Gefrierpunkt liegen.

Bis 8 Uhr am Morgen fielen in den Hochlagen von Hochwald und Hunsrück an die 10 Zentimeter Neuschnee.

An Steigungen wie auf der B 407 bei Waldweiler, B327 bei Malborn und Morbach blieben die LKW hängen. Auch einige Autos kamen nicht mehr weiter.

Die winterlichen Straßenverhältnisse haben die Beamten der Polizeiinspektion Bitburg am Mittwochmorgen in Atem gehalten. Gegen 6.10 Uhr rutschte in Prümzurlay in der Straße „An der Wallburg“ ein Transporter in einen Vorgarten. Wegen der widrigen Straßenverhältnisse war diese Unfallstelle auch für die Polizeistreife zunächst nicht erreichbar. Gegen 7 Uhr rutschte in der Meckeler Straße in Gilzem ein Auto gegen die Friedhofsmauer, und gegen 7.20 Uhr beschädigte eine Fahrerin auf der L 5 zwischen Rittersdorf und Bitburg mit ihrem Fahrzeug ein Verkehrszeichen.

In der Albachstraße in Bitburg rutschten um 7.30 Uhr zwei Fahrzeuge aufeinander. In Eßlingen rutschte in der Nähe des Badenborner Hofs ein LKW in den Straßengraben und musste geborgen werden. Während der Bergung fuhr gegen 7.40 Uhr ein Bus an der Einsatzstelle vorbei. Beim Vorbeifahren wurde der Bus leicht beschädigt. Gegen 8 Uhr geriet ein Transporter auf der L 1 zwischen den Einmündungen Biesdorf und Wallendorf ins Schleudern und kippte zur Seite. Die L 1 ist an dieser Stelle halbseitig blockiert. In allen Fällen blieb es bei Sachschaden.

Auf den Hauptverkehrswegen in den höher gelegenen Regionen, Prüm, Bitburg, Daun und Hermeskeil sind die Räumfahrzeuge laut Polizei im Dauereinsatz.

Der nette Kommentar einer FB-Userin lässt trotz der angespannten Situation auf den Straßen zum Schmunzeln: „Der Räumdienst ist fleißig. Nur der Schnee ist fleißiger.“

Unterdessen ist der Unterricht an zahlreichen Grundschulen ausgefallen. Über Rundschreiben wurden die Eltern darüber informiert, dass Busse aller Firmen der VRT im Hochwald und Hunsrück Verspätungen haben und Orte wegen hoher Schneeverwehungen nicht anfahren können.

Hier geht es zu den Verkehrsinfos der Busse.

Ein Whatsapp-User schreibt: „In der Region um Bitburg herum ist kaum eine Straße frei.“ Vorsicht also an Steigungen, vor allem wenn kein Allrad Antrieb vorhanden sei.

FB-User: „Klausen und Wittlich ist nicht bzw. nur wenig geräumt. Gestreut ist hier auch nicht. Achtung, es ist glatt.“

Ein Leser meldet: „Im Bereich Hontheim alle Trassen zugeschneit. Schulbusse fahren nicht.“

Über Whatsapp warnt ein User: „Achtung, Warnung an alle Autofahrer. Die gesamte Ortslage Gusterath ist noch nicht gestreut oder geräumt. Enorme Rutschgefahr für alle Autofahrer. Vorsicht!“

Die Feuerwehr Trier sagt: „Bisher alles ruhig. Hier liegt ja noch nicht viel Schnee.“ Gleiches sagt die Polizei. Ein Unfall am Morgen in der Stadt. Zum Glück nur ein Blechschaden.

Auch von der E29 in Luxemburg meldet uns ein User „Schneechaos“. Dort läuft der Verkehr bei Junglinster nur stockend.

Zwischen Kirchberg und Flughafen Hahn war noch kein Winterdienst, meldet uns ein FB-User.

Auf der A 1 hatte sich kurzzeitig eine geschlossene Schneedecke gebildet, die Fahrbahn ist jetzt wieder schneefrei. Offenbar sind die Verkehrsteilnehmer vorsichtiger geworden, nachdem es am Montag nach dem ersten starken Schneefall zu zahlreichen Unfällen kam.