Gescheiterte Übergabe Nach Schockanruf: Polizei sucht mit Phantombild nach Täter

Trier · Bereits im Februar gaben sich Unbekannte als falsche Tochter und Polizist aus, um eine Triererin um ihr Geld zu bringen. Nun gibt es ein Bild eines Verdächtigen.

Mit einem Phantombild sucht die Kriminalpolizei einen Betrüger, der bei einer Geldübergabe geflüchtet ist.

Mit einem Phantombild sucht die Kriminalpolizei einen Betrüger, der bei einer Geldübergabe geflüchtet ist.

Foto: Kriminalpolizei Trier

Bislang unbekannte Täter riefen die Geschädigte am 14. Februar gegen 12.46 Uhr mit unterdrückter Rufnummer an. Eine Mädchenstimme behauptete am Telefon, dass sie einen Unfall verursacht und jemanden überfahren habe. Im Anschluss übernimmt ein vermeintlicher Polizeibeamter das Gespräch und erklärt, dass die Tochter der Geschädigten einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe.

Damit die Tochter nicht in Untersuchungshaft muss, sei eine Kaution in Höhe von mehreren tausend Euro zu zahlen. Die Geschädigte traf nach weiteren Telefonaten gegen 15 Uhr den unbekannten Tatverdächtigen zur Geldübergabe in der Trierer Deworastraße. Vor der Übergabe erkannte die Geschädigte den Betrugsversucht und brach die Übergabe ab, woraufhin der Geldabholer flüchtete. Im Nachgang wurde ein Phantombild des Abholers gefertigt. Der Unbekannte wird weiterhin wie folgt beschrieben:

  • ca. 170cm groß
  • ca. 25-30 Jahre alt
  • männlich -dunkler Teint (möglicherweise asiatischer Einschlag) glatt rasiertes Gesicht
  • dunkel gekleidet
  • Mütze
  • schwarze Umhängetasche
  • Jeanshose

Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die Hinweise zur Identität oder Aufenthaltsort der abgebildeten Person geben können, sich unter 0651/97792290 zu melden.

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