Vollsperrung Schwerer Autounfall bei Osburg - Kreuzung gilt seit Jahren als gefährlich (Fotos)

Update | Osburg · Bei einem Unfall auf der L151 bei Osburg sind am Mittwochabend vier Menschen verletzt worden. Drei Autos sind dabei zusammengestoßen. Die Kreuzung musste für längere Zeit gesperrt werden. Seit Jahren gibt es Pläne, diese Gefahrenstelle zu entschärfen.

Schwerer Autounfall bei Osburg: Vier Menschen verletzt
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Schwerer Autounfall bei Osburg mit vier Verletzten

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Foto: Agentur Siko

Wieder einmal hat es an einer berüchtigten Gefahrenstelle einen Unfall gegeben. Auf der L151 bei Osburg/Neuhaus ist es am Mittwoch, 14. Dezember, gegen 17.53 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen gekommen. Ein Autofahrer, der aus Richtung Thomm die L 151 in Richtung Osburg kreuzen wollte, kollidierte dabei mit einem aus Richtung Trier kommenden Auto und schob dieses nach dem Zusammenprall in ein drittes Fahrzeug, das auf der gegenüberliegenden Seite der Kreuzung ebenfalls auf die L151 einbiegen wollte. Bei dem Zusammenstoß wurden vier Menschen verletzt, die zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden.

Die Kreuzung ist schon lange als neuralgischer Punkt bekannt. Rund 9000 Fahrzeuge fahren pro Tag über den Knotenpunkt nahe Osburg. etwa 7000 in Richtung Hermeskeil und rund 4300 verkehrten auf der K 67. Seit Jahren gibt es Forderungen, diesen Bereich für Autofahrer und Fußgänger sicherer zu machen. Dass an dem Knotenpunkt Handlungsbedarf besteht, räumte Anfang 2019 auch das Mainzer Verkehrsministerium ein. Eine Verkehrserhebung des Landesbetriebs Mobilität (LBM) unterstützte diese Aussage.

Zwei Alternativen sind geprüft worden, um die Situation zu verbessern: ein Kreisverkehr (Kosten mindestens eine Million Euro) und eine Ampelanlage (Kosten rund 500.000 Euro). Am Ende entschied sich der Landesbetrieb dafür, an der Kreuzung eine Ampelanlage zu installieren. Die Gründe: Die Ampelanlage könne den Verkehr abhängig von Zeit und Verkehrsbelastung steuern. Der LBM ist der Meinung, dass Verkehrsteilnehmer würden eher auf eine rote Ampel als auf Verkehrsschilder achten. Auch für Fußgänger soll die Ampelanlage weniger gefährlich sein.

Wann die Kreuzung bei Osburg-Neuhaus er Straße durch eine Ampelanlage sicherer gemacht werden soll ist bisher offen.