1. Blaulicht

Schwerlastverkehr: Polizei registriert etliche Verstöße

Blaulicht : Schwerlastkontrolle an der Grenze

(red/fpl) Die Polizei hat, unter Federführung der Schwerlastkontrollgruppe der Direktion Wittlich, am Mittwoch den Transportverkehr kontrolliert. Bei den Überprüfungen auf dem Parkplatz Steinebrück an der A 60 stellten die Beamten eine Reihe massiver Verstöße fest.

Bereits bei einem ersten kontrollierten Sattelzug, teilt das Polizeipräsidium Trier mit, „beanstandeten die Beamten die mangelnde Ladungssicherung“. Das Stückgut auf dem Transporter war unzureichend und teils überhaupt nicht festgemacht.

Der rumänische Sattelzug durfte nicht weiterfahren. Den Fahrer und die verantwortlichen Unternehmen für Sattelzug und Beladung erwarte jetzt ein Bußgeld. Die Nachsicherung der Ladung wurde am Donnerstag von einem speziellen Unternehmen vorgenommen.

Die Polizei weist auch dieses Mal wieder auf die Gefahren „einer solch mangelnd gesicherten, teils tonnenschweren Ladung hin“. Müsse der Fahrer bremsen, „entwickeln sich hier enorme Kräfte, welche oftmals folgenschwere Schäden zum Ergebnis haben“.

Im Verlauf der Kontrollen stoppten die Beamten ein deutsches LKW-Gespann mit einer ausziehbaren Anhängerdeichsel, die gegen die vorgeschriebenen Maße verstieß, denn sie war viel zu lang. Auch in diesem Fall wurde die Weiterfahrt untersagt, bis die Deichsel vom Fahrer eingezogen wurde und das Gespann im gesetzlichen Maß von 18,75 Metern lag. Fahrer und Unternehmen stehe ebenfalls ein Bußgeld ins Haus.

Bei diesem gespann ist die Deichsel viel zu lang. Foto: Polizei

Die Beamten stellten außerdem Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten fest. Einen besonders gravierenden Verstoß habe sich dabei ein russischer Fahrer geleistet, der erst „nach Zahlung einer empfindlichen Sicherheitsleistung“ seine Reise fortsetzen durfte. Weitere kontrollierte Fahrer müssen ebenfalls mit einem Bußgeld rechnen.