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Verkehr
Stau nach Unfall am Trierer Martinskloster

FOTO: dpa / Carsten Rehder
Trier. Ein Linienbus und ein LKW sind laut Polizei am Montagmorgen in Trier zusammengestoßen. Stadteinwärts waren zeitweise alle Spuren der B 49 blockiert. Von Benedikt Laubert
Benedikt Laubert

Nach einem Unfall in der Nähe des Trierer Martinsklosters hat sich dort am Montagmorgen der Verkehr mehr als sonst gestaut. Stadteinwärts zog sich der Stau vom Moselufer bis zurück auf die A 602. Inzwischen läuft der Verkehr wieder weitgehend normal.

Laut Polizei kam es gegen 7.20 Uhr am Martinsufer in Trier zu zu einem Unfall zwischen einem LKW und einem Linienbus. Nach ersten Ermittlungen fuhr der LKW von der Kaiser-Wilhelm-Brücke kommend auf dem linken Fahrstreifen, um an der Einmündung am Martinsufer nach links in Richtung der Autobahn korrekterweise abzubiegen. Beim Abbiegen schwenkte der Sattelauflieger aber soweit aus, dass es zu einem Zusammenstoß mit einem geradeaus in Richtung Ausoniusstraße neben dem LKW fahrenden Linienbus kam.

Verletzt wurde dabei niemand. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 5500 Euro. Durch den Linienbus, der laut Polizei nicht unmittelbar nach dem Verkehrsunfall zur Seite gefahren wurde, war die Kreuzung blockiert. Es kam für etwa eine halbe Stunde zu Rückstaus in alle Richtungen. Im Berufsverkehr machte sich das insbesondere aus Richtung Autobahn in der Zurmaiener Straße als auch aus Richtung der B 51/Bitburger Straße deutlich bemerkbar. Es kam zu langen Rückstaus.

Bei Eintreffen der Polizei wurde zunächst die Kreuzung geräumt und der Verkehrsunfall anschließend aufgenommen. Der Verkehr konnte danach wieder ungehindert fließen.

Während die Polizei in einer ersten Mitteilung von einem „Bus der Stadtwerke“ gesprochen hatte, stellte Carsten Grasmück, Pressesprecher der Stadtwerke Trier (SWT), auf TV-Anfrage klar: „Keiner unserer Busse war in diesen Unfall heute Morgen verwickelt.“

Laut Kartendienst Google Maps staute sich der Verkehr auf der B49 stadteinwärts bis weit hinter den Verteilerkreis in Trier-Nord gestaut. Auch stadtauswärts gab es einen Stau am Ufer bis zurück zur Römerbrücke.