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Sturm Hermine Südeifel Feuerwehr

Sturm Hermine wütet in der Südeifel : Eifeler Feuerwehren im Dauereinsatz

Mehr als 50 Feuerwehrleute in der Südeifel hatten bis in den späten Sonntagabend jede Menge zu tun. Wie der TV berichtete, führte der Sturm Hermine mit starken Böen, viel Regen und zeitweise Schnee zu Überflutungen, umstürzenden Bäumen und gesperrten Straßen.

In Koxhauen drohten gegen 17 Uhr Bäume auf ein Haus zu fallen. Sie wurden rechtzeitig von der Feuerwehr entfernt. Immer wieder wurden umgestürzte Bäume rund um Neuerburg gemeldet. Die Feuerwehr sperrte teilweise Kreisstraßen ab und unterstützte die Straßenmeisterei. Einige Bäume wurden auch direkt entfernt, so dass die Straßen wieder passierbar waren.

Gegen 18 Uhr wurde ein Unfall zwischen Leimbach und Neuerburg gemeldet. Ein kleiner Baum war auf das Führerhaus eines Streu- und Raumfahrzeugs der Straßenmeisterei gefallen. Er wurde von den Wehren aus Karlshausen und Neuerburg entfernt, der Fahrer konnte seinen Winterdienst weiter verrichten. Verletzt wurde niemand.

Bereits am Nachmittag waren  waren in Bollendorf und Enzen Fahrbahnen überflutet;  in Irrel drohte ein Bach überzulaufen. Später   alarmierte die Leitstelle Trier die Feuerwehren aus Minden, Menningen, Echternacherbrück und Edingen. In Minden bestand die Gefahr, dass ein Wasserrückhaltebecken überlaufen würde und dadurch Häuser gefährdet werden könnten. Außerdem musste die Feuerwehr Neuerburg ausrücken, weil  die L 10 zwischen Neuerburg und Krautscheid  überflutet war. Zeitweise war die Straße voll gesperrt.