Technischer Defekt lässt Sportwagen in Flammen aufgehen

Blaulicht : Technischer Defekt lässt Sportwagen in Trier in Flammen aufgehen (Update/Fotos)

Ursache für den Autobrand in der Nacht zum Donnerstag am Treff in Trier-Tarforst war ein technischer Defekt. Das hat die Polizei Trier auf Nachfrage von volksfreund.de mitgeteilt. Brandstiftung an dem getunten BMW-Cabrio könne damit ausgeschlossen werden.

Anwohner hatten die Feuerwehr gegen 3.15 Uhr alarmiert. Ein Sprecher der Trierer Berufsfeuerwehr sagte auf Anfrage von volksfreund.de: „Es handelte sich um einen sogenannten Vollbrand. Das heißt, der Wagen brannte lichterloh.“

Die Wehrleute löschten die Flammen innerhalb kurzer Zeit, konnten aber nicht verhindern, dass das Fahrzeug ausbrannte und völlig zerstört wurde. Der Feuerwehreinsatz bei Schneefall dauerte rund 40 Minuten. Andere Autos wurden nicht beschädigt.

Bei dem ausgebrannten Wagen handelt es sich um einen BMW Z4, der komplett zerstört wurde. Das Fahrzeug war auffällig getunt, das heißt unter anderem mit Spoiler, hochwertigen Felgen und Sonderlackierung ausgestattet. Der Sachschaden liege, vorsichtig geschätzt, bei rund 30.000 Euro, erklärte der Feuerwehrsprecher.

Foto: Benedikt Laubert

Der BMW war in einem Innenhof auf einem Parkplatz abgestellt. Zunächst war unklar, ob ein technischer Defekt zu dem Brand führte oder möglicherweise Brandstiftung dahinter steckt. Offensichtliche Hinweise auf Brandstiftung hat die Feuerwehr vor Ort nicht gefunden. Die Ermittlungen der Polizei ergaben dann die Ursache technischer Defekt.

Foto: Benedikt Laubert

Auch wenn es diesmal also keine Brandstiftung war: Der Fall weckt Erinnerungen an eine Serie vor mehr als zehn Jahren. Zwischen Juli 2003 und Mai 2007 gingen insgesamt knapp 30 Autos auf Parkplätzen in Tarforst, an der Uni und auf dem Kürenzer Höhenplateau in Flammen auf. Die Polizei ging damals von Brandstiftung aus.

(cus/bel)
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