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Tief „Kim“ sorgt für Unfälle und schneebedeckte Straßen

Wintereinbruch : Tief „Kim“ sorgt für Unfälle und schneebedeckte Straßen (Update)

Das Sturmtief „Kim“ hat am Dienstagmorgen unsere Region erreicht. Nach einer kleinen Pause zur Mittagszeit zieht Tief „Lolita“ mit kräftigem Schneefall nach. Das hat zu Unfällen in der Region geführt.

Während eines starken Graupelgewitters gegen 9 Uhr verlor eine 40-jährige Autofahrerin auf der Bundesstraße 268 zwischen der Abfahrt nach Niedermennig und Trier-Feyen nach einer Kurve die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Nach Polizeiangaben kam dabei das Auto auf der glatten Straße links ab, riss ein Verkehrsschild um und überschlug sich.

Schließlich kam der PKW auf dem Dach auf einem Feld neben der Bundesstraße zum Liegen. Die Fahrerin konnte sich mit Hilfe von Ersthelfern befreien und kam nach notärztlicher Versorgung mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Das Auto musste mit einem Kran geborgen werden. Feuerwehr und Polizei sicherten die Unfallstelle ab und leiteten den Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei. Im Einsatz war die Feuerwehr Niedermennig, die Malteser Pluwig, der zweite Notarzt Trier und die Polizei Trier.

Tief „Kim“ sorgt für Unfälle und schneebedeckte Straßen
Foto: TV/Florian Blaes

Ebenfalls gegen 9 Uhr kam es auch auf der B50neu hinter der Anschlussstelle Longkamp in Fahrtrichtung Wittlich, nach einem Überholvorgang auf schneeglatter Straße zu einem Verkehrsunfall. Wie die Polizei mitteilt überschlug sich der 23-jährige Mercedesfahrer und kam rechts im Straßengraben zum Stillstand.

Tief „Kim“ sorgt für Unfälle und schneebedeckte Straßen
Foto: TV/Florian Blaes

Er und seine 24-jährige Beifahrerin kamen nach notärztlicher Versorgung mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. An dem Fahrzeug entstand ein Schaden von etwa 6000 Euro. Die Bundesstraße musste für etwa 40 Minuten voll gesperrt werden. Im Einsatz war das DRK mit zwei Rettungswagen, der Christoph 10 mit Notarzt, sowie die Polizei Bernkastel- Kues und Autobahnpolizei Schweich.

Bei den Nachbarn im Saarland kam es am Morgen um 10:30 Uhr in Wadern zu einem schweren Unfall. Wie die Polizei mitteilt ist auf dem Weg zum Schloss Dagstuhl in sieben Meter Höhe ein großer, schwerer Ast eines Ahornbaumes mit einem Durchmesser von 40 Zentimeter abgebrochen und hatte zwei Spaziergängerinnen getroffen. Die zwei Frauen im Alter von 65 und 72 Jahren kamen mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser nach Trier und Saarbrücken. Eine Stromleitung wurde ebenfalls getroffen und abgerissen. Im Einsatz waren drei Rettungswagen, zwei Notärzte, die Polizei Nordsaarland und ein Gutachter.

Um 11:20 Uhr kam es schließlich zu einem folgenschweren Unfall auf der ehemaligen Abfalldeponie zwischen Saarburg und Mannebach. Wie die Polizei mitteilte war ein 35-jähriger Arbeiter auf dem Gelände unterwegs, als ein großer Ast während einer Sturmböe abstürzte und den Mann im Nacken getroffen hatte. Mehr dazu lesen Sie hier.

Im Laufe des Mittags wurde es in den Hochlagen ab etwa 400 Meter weiß auf den Straßen. Nach dem starken Graupelgewitter ging der Regen in Schnee über. Im Hochwald kam es gegen 13 Uhr zu einer geschlossenen Schneedecke. In den Wäldern auf Wander- und Radwege liegen umgestürzte Bäume. Die Räum- und Streufahrzeuge sind im Dauereinsatz.