100 Meter Trümmerfeld: Tödlicher Unfall auf der B51 bei Bitburg - Strecke muss wohl noch mal gesperrt werden (Fotos)

Update | Bitburg · Bei Bitburg ist es am späten Mittwochnachmittag zu einem tödlichen LKW-Unfall gekommen. Die B51 wurde erst am frühen Donnerstagmorgen wieder freigegeben. Warum die Straße am Mittag wahrscheinlich noch einmal gesperrt wird.

Fotos: Schwerer Unfall auf der B 51​
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Schwerer Unfall auf der B 51

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Foto: TV/Florian Blaes

Der tödliche Unfall hat sich laut Polizei am Mittwochnachmittag gegen 15.50 Uhr auf der B 51 kurz vor dem Gewerbegebiet Fließem ereignet. Dabei starb ein 34-jähriger Fahrer. Beteiligt an dem schweren Unfall waren drei LKW und zwei Autos.

Die Strecke sollte erst bis zum Abend gesperrt bleiben, freigegeben werden konnte sie letztendlich erst am Donnerstagmorgen. Autofahrer werden allerdings vorgewarnt: Die B51 muss an der Unfallstelle voraussichtlich am Mittag noch einmal gesperrt werden, das teilt die Polizei am Donnerstagmorgen mit. Durch die Unfallfolgen müssen Reparaturen erfolgen. Wann gesperrt wird und was genau beschädigt wurde, kann die Polizei noch nicht sagen.

Wie der tödliche Unfall auf der B51 bei Bitburg passiert ist

Zwei Sattelschlepper waren zunächst frontal miteinander zusammengestoßen. Beide Zugmaschinen wurden dabei völlig zerstört. Die beiden in ihren Fahrerkabinen eingeklemmten LKW-Fahrer wurden von der Feuerwehr aus ihren Fahrzeugen befreit. Bei einem 34-jährigen LKW-Fahrer konnte nur noch der Tod festgestellt werden. Der andere LKW-Fahrer wurde mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus nach Trier gebracht.

Ein weiterer Lastwagen wurde beim Versuch, dem Trümmerfeld auszuweichen ebenfalls stark beschädigt. Außerdem wurden zwei Autos schwer beschädigt, die der Unfallstelle ausweichen wollten. In dem dritten LKW und den beiden Autos gab es nach bisherigen Informationen keine Verletzten.

Die B51 blieb für Aufräum- und Ermittlungsarbeiten bis zum frühen Donnerstagmorgen gesperrt. Laut Polizei mussten an der Unfallstelle noch Spuren gesichert werden, ein Gutachter ist von der Staatsanwaltschaft mit der Klärung der Unfallursache beauftragt worden. Das Trümmerfeld des tödlichen Unfalls erstreckte sich über mehrere hundert Meter. Das THW war vor Ort, um die Einsatzstelle für die Polizei auszuleuchten.

Im Einsatz waren die Feuerwehren der Stadt Bitburg, Niederstedem, Fließem, Nattenheim, Matzen, Neidenbach, die Rüstgruppe der VG Bitburger-Land, ein Rettungshubschrauber sowie die Polizei und das THW Bitburg und die Straßenmeisterei.

Die Polizei bittet Unfallzeugen, sich mit der Polizeiinspektion Bitburg (06561/96850, pibitburg.dgl@polizei.rlp.de) in Verbindung zu setzen.

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