1. Blaulicht

Tote Wildschweinkadaver entdeckt

Merkwürdige Vorfälle im Kesfelder Revier : Wildschweinkadaver in der Eifel entdeckt

Wilderei oder die Lust am Töten? Welches Motiv die Unbekannten hatten, die vier tote Wildschweinkadaver im Kesfeler Distrikt „Im Fenn“ an einer Jagdkanzel abgelegt haben, ist unklar.

Denn, wie die Polizei berichtet, waren die Frischlinge, die der Jagdaufseher am 29. Juni fand, bereits am Verwesen. Daher konnte man nicht mehr feststellen, ob sie vorher durch Jagdwilderer erlegt wurden oder auf andere Weise  zu Tode kamen.

Noch nicht einmal eine Untersuchung auf die Schweinepest, die unter Wildschweinen ausbrechen kann, konnte wegen des Zustands der Kadaver nicht mehr vorgenommen werden. Eine solche Untersuchung ist nach Tiergesundheitsgesetz Pflicht. Die Kadaver mussten fachgerecht entsorgt werden.

Daneben gab es einen weiteren merkwürdigen Vorfall im Jagdrevier Kesfeld. Der Jagdaufseher stellte am 7. Juli  bei einer Kirrung  (einem Bereich, in dem Lockfutter für die Wildschweinjagd ausgelegt wird) fest,   dass dort ein Becher mit einem getränkten stark riechenden Lappen  abgelegt wurde. Dadurch werden  Wildschweine abgeschreckt, was die Jagd schwierig oder gar unmöglich macht.

Hinweise an die Polizeiinspektion Prüm unter Telefon 06551/9420 oder per E-Mail an pipruem@polizei.rlp.de