In Trier Betrunkener randaliert und spuckt Bundespolizisten an

Trier · In der Bahnhofsstraße hat ein alkoholisierter Mann am Freitagabend randaliert und sich der Polizei gegenüber aggressiv verhalten. Warum ihm eine Spuckschutzhaube angelegt werden musste und wie es dann weiterging.

Symbolbild

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Foto: dpa/Philipp von Ditfurth

Eine Zivilstreife der Bundespolizei nahm am Freitagabend, 22. März, einen alkoholisierten 31-Jährigen in Trier fest. Gegen 19.40 Uhr hatte die Streife den kolumbianischen Staatsbürger beobachtet, wie er in der Bahnhofstraße gegen fahrende Fahrzeuge trat und schlug. Als er von den Beamten angesprochen und kontrolliert wurde, zeigte dieser sich laut Polizei äußerst aggressiv. Er ging mehrfach bedrohlich auf die Bundespolizisten zu und versuchte sie zu schlagen.

Um weitere Angriffe abzuwehren, setzten die Polizisten Pfefferspray ein. Der Angreifer wurde zu Boden gebracht und mittels Handschellen fixiert. Da er sich weiterhin aggressiv und uneinsichtig zeigte, zudem mehrfach in Richtung der Beamten spuckte, wurde ihm eine Spuckschutzhaube angelegt.

Ein später durchgeführter Atemalkoholtest ergab 1,42 Promille. Der Beschuldigte verbrachte die Nacht in der Gewahrsamszelle und wurde am Samstagmorgen entlassen. Ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet. Am Einsatz beteiligt waren neben der Bundespolizei auch zwei Streifen der PI Trier.

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