Frau im Krankenhaus Küchenbrand mit Heldentat in Trier: Anwohner retten Rollstuhlfahrerin

Trier · Zwei mutige Anwohner haben am Donnerstagmorgen eine Rollstuhlfahrerin aus ihrer Wohnung in der Charlottenstraße gerettet. Was zum Einsatz bekannt ist.

Passanten haben die Rollstuhlfahrerin aus der Wohnung gerettet.

Passanten haben die Rollstuhlfahrerin aus der Wohnung gerettet.

Foto: TV/Steil TV

Ein Küchenbrand im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses in Trier-Mitte/Gartenfeld löste am Donnerstagmorgen, 29. Februar, gegen 10 Uhr einen Feuerwehreinsatz aus. Das teilt die Feuerwehr Trier mit.

Nachdem Anwohner den Brand bemerkten, alarmierten sie die Feuerwehr Trier. Einfach gewartet haben sie aber nicht: Zwei aufmerksame Nachbarn haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Bewohnerin – eine Rollstuhlfahrerin – aus der Wohnung zu retten. Mit Erfolg.

Als die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr OIewig eingetroffen sind, haben sie das Feuer gelöscht und die Wohnung belüftet. Nach Informationen der Feuerwehr Trier hat ein Untertischgerät den Brand in der Küche ausgelöst.

Der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr hat sowohl die Bewohnerin als auch die Anwohner, die sie gerettet haben, vor Ort untersucht. Während die Rollstuhlfahrerin mit dem Verdacht auf eine Rauchvergiftung in ein Trierer Krankenhaus gebracht wurde, blieben die beiden Nachbarn unverletzt.

Laut der Feuerwehr Trier sei die Wohnung zwar weiterhin bewohnbar, allerdings ist die Küche so beschädigt, dass sie nicht mehr benutzbar ist. Die Höhe des Sachschadens ist bislang unklar.

Der etwa einstündige Einsatz ist beendet und die Rettungskräfte sind wieder eingerückt. Verkehrseinschränkungen gab es keine. An dem Einsatz waren ungefähr 30 Kräfte beteiligt, darunter die Feuerwache 1 und 2, die Berufsfeuerwehr Trier, der Löschzug Olewig, die Freiwillige Feuerwehr Trier, der Führungsdienst, die Berufsfeuerwehr Trier, die Polizei und der Rettungsdienst mit Notarzt.

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