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Trier/Grüneberg: Abgestürzter Mann greift Polizisten nach Suchaktion an

Polizeieinsatz : Suchaktion nach abgestürztem Mann am Trierer Grüneberg endet mit Angriff auf Polizisten

Sucheinsatz in der Nacht zum Freitag in Trier: Der in einem Waldstück abgestürzte Mann konnte noch einen Notruf absetzen. Dann durchkämmten Einsatzkräfte den Wald. Warum die Suche mit einem Angriff auf Polizisten endete.

Der 41-jährige Mann aus der VG Ruwer war in der Nacht zum Freitag gegen 0.25 Uhr zu Fuß im Waldgebiet am Grüneberg unterwegs. Dann stürzte er einen Abhang hinab und es ereilten ihn Krämpfe, sodass er sich aus eigener Kraft nicht mehr aus dieser Lage befreien konnte. Der Mann hatte noch einen Notruf absetzen können, allerdings konnte er seine exakte Position nicht mehr nennen, das teilt die Polizei mit.

Suche nach gestürztem Mann im Waldgebiet am Grüneberg

Die Berufsfeuerwehr Trier und die Polizeiinspektion Trier fuhren zum Waldgebiet am Grüneberg. Da der Anruf abbrach, suchten die Rettungskräfte das Gebiet weitläufig zu Fuß ab. Etwa 20 Minuten später konnte die Verbindung mit dem Mann erneut hergestellt werden. Er war weiterhin nicht in der Lage, sich von seiner Position aus wegzubewegen. Der Mann wurde in der Leitung gehalten und aufgefordert, stets laut zu rufen, um die Rettungskräfte auf sich aufmerksam zu machen. Die Übermittlung seines Standortes mit seinem Handy funktionierte nicht. Weitere 30 Minuten später konnte er durch Kräfte der Feuerwehr und Polizei gefunden werden.

41-Jähriger leistet Widerstand und verletzt Einsatzkräfte

Kurz darauf zeigte sich der offensichtlich unter Betäubungsmitteleinfluss stehende Mann allerdings aggressiv und griff einen Polizeibeamten an. Gemeinsam mit seinem Kollegen und zwei Feuerwehrmännern gelang es, den aggressiven Mann unter enormer Kraftanstrengung zu bändigen und zu fesseln.

Der Polizeibeamte erlitt leichte Verletzungen und setzte seinen Dienst fort. Den 41-jährigen Mann aus der VG Ruwer erwartet ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Polizeibeamte und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, eine Blutprobe wurde entnommen. Weiterhin wird geprüft, ob ihm die Kosten für den Einsatz auferlegt werden können.