Film- oder Theatergeld Jugendlicher versucht, in Trier Falschgeld zu wechseln

Trier · Der Betreiber einer Gaststätte in der Bahnhofstraße erschien mit dem 16-Jährigen bei der Bundespolizei. Der Teenager will selbst nicht erkannt haben, dass das Geld nicht echt ist.

 Hier auf dem Foto ist echtes Geld abgebildet – der 16-Jährige soll aber versucht haben, falsche Scheine zu wechseln (Symbolbild).

Hier auf dem Foto ist echtes Geld abgebildet – der 16-Jährige soll aber versucht haben, falsche Scheine zu wechseln (Symbolbild).

Foto: dpa/Boris Roessler

Der Betreiber einer Gaststätte in der Bahnhofstraße in Trier wurde am Ostermontagabend, 1. April, gemeinsam mit einem 16-Jährigen bei der Bundespolizei vorstellig. Das berichtet die Bundespolizei in einer Pressemitteilung. Demnach legte der Betreiber ein Bündel mit Falschgeld (zwei Scheine á 50 Euro, drei Scheine á 20 Euro) vor, die der 16-Jährige zuvor versucht hat, bei seiner Service-Kraft in der Gaststätte zu wechseln.

Eine Befragung des Jugendlichen ergab laut Bundespolizei, dass er die Scheine am Vortag von einem Bekannten als Gegenleistung für eine Arbeit erhalten und zur Zahlung eines Döners genutzt habe. Er selbst will nicht erkannt haben, dass es sich um Falschgeld handelt. Die Scheine wurden sichergestellt und der Jugendliche muss sich einem Strafverfahren stellen.

Bei dem Falschgeld handelte es sich um sogenanntes Film- oder Theatergeld, das auch als „Prop Copy“ oder „Movie Money“ bezeichnet wird. Diese wirken beinahe echt und tragen lediglich auf der Rückseite einen unscheinbaren Vermerk „Prop copy“.

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