Umstürzende Eisskulptur tötet Kind auf Luxemburger Weihnachtsmarkt - Staatsanwaltschaft ermittelt

Kostenpflichtiger Inhalt: Eisskulptur stürzt um : Nach tragischem Tod eines 2-jährigen Kindes in Luxemburg - Weihnachtsmärkte am Montag geschlossen

Nach dem Tod eines zweijährigen Kindes am Sonntagabend auf dem Weihnachtsmarkt in Luxemburg ermittelt die Staatsanwaltschaft. Wegen des tragischen Unfalls bleiben die Weihnachtsmärkte in Luxemburg am Montag geschlossen.

Das Kind, das am Sonntagabend am Knuedler im Herzen Luxemburgs ums Leben gekommen ist, war zwei Jahre alt. Das teilte ein Sprecher der luxemburgischen Justiz am Montag mit.

Alle Weihnachtsmärkte der Stadt Luxemburg bleiben am Montag geschlossen. Das teilte die Stadt am Morgen mit. Die Entscheidung sei getroffen worden, um den Angehörigen des Kindes «Respekt» zu zollen, hieß es in der Mitteilung.

Gegen 20 Uhr stürzte demnach mitten auf dem Weihnachtsmarkt eine mehrere hundert Kilo schwere Eisskulptur auf das Kind. Obwohl die Rettungskräfte schnell vor Ort waren und erste Hilfe leisteten, starb das Kind noch im Rettungswagen auf dem Weg ins Krankenhaus, so die Polizei.

Die Ermittler beschlagnahmten den Eisblock. „Eine Untersuchung wegen Totschlags ist eingeleitet“, sagte der Justizsprecher. Eine Autopsie wurde ebenfalls beantragt.

Foto: Police Grand-Ducale

Derweil sucht die Polizei weiter nach Zeugen. Menschen, die zum Zeitpunkt des tragischen Unfalls etwas beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 00352/24 44 04 04 500 oder 113 an die Luxemburgischen Behörden zu wenden.

Am Montag äußerte auch Premierminister Xavier Bettel seine Bestürzung und äußerte sich auf Twitter schockiert über den tragischen Unfall.

Ein aus Frankreich stammender Künstler hatte die Eisskulpturen entworfen und sie am Sonntag aus einem zwei Tonnen schweren Eisblock gefertigt, hieß es in einem Tweet der LCTO (Luxembourg City Tourist Office). Der Tweet wurde jedoch am Montagmorgen entfernt.

Quelle: L'essentiel

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