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Unfall am Erbeskopf: 17-Jähriger verletzt nach Rodeln mit Schlauch

Eisige Piste : Erneuter Rodelunfall am Erbeskopf: 17-Jähriger verletzt sich bei Fahrt mit Reifenschlauch

Ein Jugendlicher hat sich am Sonntag bei einem Unfall im Wintersportgebiet Erbeskopf verletzt. Bereits vor zwei Wochen hatte es einen ähnlichen Vorfall auf der vereisten Piste gegeben. Die Verantwortlichen raten derzeit vom Rodeln eher ab.

Auf dem Skihang am Erbeskopf hat es am vergangenen Sonntag erneut einen Rodelunfall gegeben. Das hat die Polizei Morbach am Dienstag auf Volksfreund-Nachfrage bestätigt.

Demnach ist ein 17-jähriger Junge am Sonntag zwischen 18 und 18.30 Uhr mit einem Reifenschlauch oberhalb der Ski-Piste entlang gerodelt. Dabei habe er die Kontrolle über das Gefährt verloren und sei gestürzt. Laut Polizei war der Jugendliche der alleinige Verursacher des Unfalls. Der Verletzte konnte ohne Probleme geborgen werden.

Der 17-Jährige habe sich bei dem Unfall einen Bruch des Oberarmes zugezogen und sei in ein umliegendes Krankenhaus gebracht worden, um dort weiter behandelt zu werden.

Vor zwei Wochen am 9. Januar hatte es auf dem von Glatteis überzogenen Hang bereits einen ähnlichen Unfall gegeben. Dabei hatten eine Mutter und ihr Sohn den Schlauch eines Traktorreifens zum Rodeln genutzt, unterwegs die Kontrolle über das Gefährt verloren und waren in eine Bretterwand gefahren. Die Bergung der Verletzten gestaltete sich aufgrund der vereisten Piste schwierig.

Wegen des aktuellen Wechsels aus Tauwetter und Frost sind die Flächen am Erbeskopf nach wie vor teils vereist. Die Polizei weist darauf hin, dass solche Verhältnisse eine  höhere Gefährdung bedeuteten und Freizeitsportler deshalb mit besonderer Vorsicht rodeln sollten. Der für das Wintersportgebiet zuständige Zweckverband warnt seit dem Unfall vor zwei Wochen auf seiner Internetseite davor, auf den vereisten Flächen zu rodeln. Die Schneeverhältnisse reichten zudem derzeit für einen Skibetrieb auf dem Hang nicht aus. Warnhinweise im Umfeld der Piste weisen auf eine „Benutzung auf eigene Gefahr hin“.