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Verkehr
Unfall am Krahnenufer Trier: Fünf Menschen verletzt, lange Rückstaus

FOTO: Florian Blaes
Trier. Drei Autos sind am Freitagmittag am Krahnenufer in Trier aufgefahren. Dabei wurden fünf Menschen verletzt. Zeitweilig kam es zu größeren Rückstaus in beide Fahrtrichtungen. Von Florian Blaes

Nach ersten Polizeiangaben befuhr ein Transporter mit Anhänger die Uferstraße und bemerkte auf Höhe des Mutterhauses eine hilflose Person auf dem parallelen Geh- und Fahrradweg. Der Fahrer des Firmenwagens und sein Beifahrer schalteten den Warnblinker an und hielten an.

Ein nachfolgendes Fahrzeug bemerkte die Situation zu spät und fuhr auf den Anhänger auf. Ein weiteres Auto kam ebenfalls zu spät zum Stehen und fuhr auf den Vordermann auf. Beim Aufprall wurden insgesamt fünf Personen, darunter ein Kleinkind leicht bis mittelschwer verletzt. Nach notärztlicher Versorgung kamen alle in umliegende Krankenhäuser.

Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und streute auslaufende Betriebsstoffe ab. Der Transporter konnte die Fahrt mit leichten Beschädigungen fortsetzen, der voll beladene Anhänger und die zwei Autos mussten abgeschleppt werden.

Während der Rettungsarbeiten war das Krahnenufer ab der Römerbrücke für den Verkehr für etwa 45 Minuten voll gesperrt. Die Polizei leitete den Verkehr um. Eine weitere Stunde wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Bedingt durch die Sperrung kam es zu einem großen Rückstau bis Trier-Feyen. Ebenso staute es sich bis zu den Kaiserthermen und in der entgegengesetzten Richtung bis zur Zurmainerstraße zurück.

Im Einsatz waren insgesamt 28 Rettungskräfte, darunter die Berufsfeuerwehr Trier, die Freiwillige Feuerwehr Olewig, drei Rettungswagen und ein Notarzt. Mehr Informationen folgen.