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Unfall auf der A 64 bei Trierweiler - Fünf teils schwer Verletzte

Unfall : Fünf teils schwer Verletzte bei Unfall auf der A 64 - Autofahrer pöbelt Rettungskräfte an

Bei einem Unfall, bei dem es auch zu einem Brand kam, sind am Freitagnachmittag fünf Menschen teils schwer verletzt worden. Die Polizei lobt die Ersthelfer. Einen anderen Autofahrer erwartet hingegen ein Strafverfahren.

Wie die Polizei mitteilte, kam es am Freitag gegen 15.20 Uhr zu dem Unfall auf der A 64 kurz vor dem Grenzübergang Luxemburg. Ein von hinten herannahender Audi kollidierte mit einem ebenfalls überholenden Renault. Durch die Wucht des Zusammenpralls wurden beide Autos gegen die Leitplanken geschleudert. An einem Fahrzeug wurde dadurch ein Brand im Motorraum ausgelöst. Die fünf teils schwer verletzten Insassen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Nach Polizeiangaben entstand ein Schaden von rund 30.000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Für die Dauer der Bergung war die Fahrbahn in beide Fahrtrichtungen ca. 90 Minuten gesperrt.

Besonders lobt die Polizei das vorbildliche Verhalten der Ersthelfer, die zunächst mittels Feuerlöscher den Brand im Motorraum löschten und sich um die Verletzen kümmerten. Außerdem spannten sie eine Plane, um die Unfallstelle vor Gaffern abzuschirmen. Ganz und gar nicht vorbildlich verhielt sich hingegen ein hinter der Unfallstelle im Stau stehender Autofahrer. Er beleidigte die Rettungskräfte und warf ihnen vor, „ihn am Weiterfahren zu hindern“, heißt es im Polizeibericht. Den Nörgler erwartet nun ein Strafverfahren.

Im Einsatz waren neben der Polizei Schweich und Trier, vier Rettungswagen, zwei Notärzte sowie die Feuerwehren aus Trierweiler, Sirzenich, Langsur, und Mesenich. Die Polizei sucht Unfallzeugen. Hinweise an die Autobahnpolizei Schweich, 06502-91650.