1. Blaulicht

Warnung vor Schockanrufe „falscher“ Polizeibeamte im Raum Bitburg

Blaulicht : Wenn „falsche“ Polizeibeamte in Bitburg anrufen: Warnung vor Betrügern am anderen Ende der Leitung

Die Anrufer fragten nach Geld und Wertgegenständen: Was die echte Polizei zur Abwehr der „falschen Polizisten“ am Hörer rät.

Eine Welle von Anrufen "falscher Polizeibeamter" habe es am Mittwoch im Raum Bitburg gegeben, meldet die (echte) Polizei. Die Anrufer gaben sich demnach in allen der bei der Polizei gemeldeten Fällen als Polizeibeamte der Polizei Bitburg aus und berichteten, dass man kürzlich Einbrecher festgenommen habe. Die Angerufenen wurden in diesem Zusammenhang auch zu Wertgegenständen und Geld befragt.

Die Anrufer versuchen üblicherweise die Angerufenen derart zu verunsichern, dass sie sich dazu bereit erklären, dass Geld oder die Wertgegenstände an den vermeintlichen Polizeibeamten auszuhändigen. Dazu wird ein "Übergabetermin" vereinbart.

Doch bei all diesen Anrufen handelt es sich um eine Betrugsmasche, wie die Polizei mitteilt. Vorwiegend Senioren seien im Visier der betrügerischen Anrufer. Die Polizei Bitburg warnt in dem Zusammenhang noch einmal ausdrücklich davor, den Anrufern Auskünfte zu persönlichen Verhältnissen zu erteilen oder gar Geld- oder Wertgegenstände auszuhändigen.

Warnung vor Schockanrufe „falscher“ Polizeibeamte im Raum Bitburg
Foto: dpa/Fabian Strauch

Tipps der Bitburger Polizei zu Schockanrufen

  • Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten oder dazu auffordern, Geld oder Wertsachen herauszugeben.
  • Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an. Das machen nur Betrüger.
  • Sind Sie sich unsicher, wählen Sie die Nummer 110. Benutzen Sie dabei aber nicht die Rückruftaste, da Sie sonst möglicherweise wieder bei den Betrügern landen, sondern wählen Sie immer die Nummer selbst.
  • Sie können sich aber auch an die örtliche Polizeiinspektion wenden. Erzählen Sie den Beamten von den Anrufen.
  • Am besten ist, wenn Sie die Nummer Ihrer örtlichen Polizeidienststelle sowie die Notrufnummer 110 griffbereit am Telefon haben, damit Sie sie im Zweifelsfall selbst wählen können.
  • Legen Sie den Hörer auf! Das ist nicht unhöflich.