Wintereinbruch führt zu schwierigen Straßenverhältnissen

Wintereinbruch : Lastwagen verkeilen sich auf der A 60 - Ein Schwerverletzter im Nimstal

Der starke Schneefall vom Montagmorgen hat nun doch an einigen Stellen zu Unfällen und schweren Verkehrsbehinderungen geführt. Im Nimstal wurde eine Person bei einem Zusammenstoß schwer verletzt.

Nachdem es infolge der Schneefälle aus der Nacht von Sonntag auf Montag zunächst kaum zu schweren Unfällen und Verkehrsbehinderungen gekommen war, sieht die Situation inzwischen etwas anders aus:

Auf der Landesstraße 5 im Nimstal stießen am Morgen gegen 7.40 Uhr zwei Autos zusammen. Eine Person wurde bei dem Unfall in Höhe von Nimshuscheidermühle (Eifelkreis Bitburg-Prüm) in ihrem Wagen eingeklemmt und schwer verletzt. Sie wurde von der Feuerwehr befreit und vom DRK ins Krankenhaus gebracht.

Schwer verletzt wurde ein Mensch bei diesem Unfall im Nimstal. Foto: Feuerwehr Prüm

Wie die Polizei Prüm außerdem durchgibt, haben sich in Höhe der Anschlussstelle Bleialf auf der A 60 mehrere Lastwagen auf schneeglatter Fahrbahn ineinander verkeilt. Verletzt worden sei offenbar niemand, allerdings steht sämtlicher Verkehr in Richtung Grenze zu Belgien.

Foto: Fritz-Peter Linden

Gegen 13 Uhr melden die Beamten: der Verkehr auf der A 60 rollt wieder, in beiden Richtungen und an den verunglückten LKW vorbei.

Wintereinbruch in der Eifel: Auf der B 51 zwischen Prüm und Stadtkyll staut sich im Schneegestöber der Verkehr. Foto: Fritz-Peter Linden

Kleinere Zusammenstöße ereigneten sich außerdem bei Waxweiler und Lichtenborn, auch dort blieb es bei Blechschäden.

Wintereinbruch in der Eifel: Die Räumdieste sind unterwegs, wie hier in Höhe von Olzheim. Foto: Fritz-Peter Linden

Auf der Bundesstraße 51 zwischen Prüm und Stadtkyll kam der Verkehr immer wieder zum Erliegen, weil manche Lastwagen nicht vorankamen. Ebenfalls in Stadtkyll ereignete sich nach Angaben der Polizei Prüm ein kleinerer Unfall, bei dem niemand verletzt worden sei.

Wintereinbruch in der Eifel: alles weiß in Walcherath bei Prüm. Foto: Fritz-Peter Linden/Fruitz-Peter Linden

Wie bereits gemeldet, standen schon am frühen Morgen zwei LKW in der Vulkaneifel quer, einer zwischen Hillesheim und Gerolstein und einer auf der B 257 bei Kelberg. In der gesamten Eifel kam es zu weiteren, meist kleineren Unfällen auf den Straßen.

Die Schneefälle gehen derzeit weiter, Tief „Martin“ wird auch in den kommenden Stunden keine Ruhe geben. Erst für Dienstag ist eine Entspannung vorhergesagt, bevor am Mittwoch weiterer Schnee herunterkommen soll.