Wintereinbruch im Hochwald: LKW bleiben liegen

Kostenpflichtiger Inhalt: Schnee in den Höhenlagen : Wintereinbruch in der Region – mehrere LKW bleiben liegen

Der Winter ist in der Nacht zum Freitag endgültig in der Region angekommen. Besonders im Hochwald, dem Hunsrück und der Eifel gab es teils starke Schneefälle. Wegen liegengebliebener LKW hat das Auswirkungen auf den Verkehr.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag sind in den Hochlagen von Hochwald, Hunsrück und Eifel mehrere Zentimeter Schnee gefallen. Um kurz nach Mitternacht zog eine kompakte Wolkenfront von den Benelux-Ländern über die Region Trier. Während es in den Niederungen meist nur regnete, fiel oberhalb von etwa 400 Metern Schnee, der teilweise auch liegen blieb.

Auf Straßen mit Steigungen blieben auf den glatten Fahrbahnen zahlreiche LKW liegen. Betroffen waren zum Beispiel die B 407 zwischen Kell am See und Waldweiler und zwischen Mandern und Zerf (Verbandsgemeinde Saarburg-Kell).

Ebenso auf der B 327 zwischen Malborn und Thalfang und zwischen Thalfang und Morbach (Landkreis Bernkastel-Wittlich).

Foto: Florian Blaes

Für einige 40-Tonner war ein Vorrankommen vorrübergehend nicht mehr möglich. Teilweise mussten die Fahrer über eine Stunde in ihren Fahrerkabinen ausharren, bevor es weiterging. Der Räum- und Streudienst rückte aus half einigen LKW-Fahrern, indem vor den Zugmaschinen breitflächig und dick Salz abgeworfen wurde.

Nach Polizeiangaben kam es im gesamten Hochwald zu keinen witterungsbedingten Unfällen. Bis zum frühen Morgen fielen bis zu zehn Zentimeter Neuschnee im Hunsrück. Die Räum- und Streufahrzeuge sind weiter im Dauereinsatz. Auf Nebenstrecken kann es noch glatt sein, sonst sind die Autobahnen und Bundesstraßen soweit alle geräumt.

Foto: Florian Blaes
Foto: Florian Blaes

Für den Tagesverlauf sind wärmere Temperaturen vorausgesagt, Schnee geht in Regen über.